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Venezuela
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Samstag, den 12. Mai 2012 um 13:15 Uhr |
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Venezuelas Präsident Hugo Chávez ist am Freitag abend (Ortszeit) in seine Heimat zurückgekehrt. Seit dem 30. April hatte er sich zur weiteren Behandlung seines Krebsleidens in Havanna aufgehalten. Diese Strahlentherapie sei erfolgreich abgeschlossen worden, wie es von den zuständigen Ärzten geplant worden sei, erklärte der Staatschef bei seiner Ankunft in Caracas. Es habe neben den üblichen Belastungen durch die Behandlung keine Komplikationen oder Schwierigkeiten gegeben, die eine teilweise oder ganze Unterbrechung der Therapie erforderlich gemacht hätten, dementierte Chávez entsprechende Gerüchte.
Der Präsident erklärte, er sei optimistisch, dass die Behandlung die erhofften Ergebnisse gebracht habe. Mit der »Gnade Jesu, des Erlösers« und den Fortschritten der Medizin werde er weiterhin in der ersten Reihe des Kampfes um den Aufbau des sozialistischen Heimatlandes stehen, so Chávez.
In den kommenden Tagen werde er sich jedoch strikt an die Weisungen der Ärzte halten müssen, um sich voll von den Bestrahlungen erholen zu können.
Chávez würdigte die Arbeit seines Kabinetts in seiner Abwesenheit und hob insbesondere die Entscheidung der Bewegung der nichtpaktgebundenen Länder hervor, ihr nächstes Gipfeltreffen 2015 in Caracas durchzuführen. Das zeige einmal mehr den gewachsenen Respekt, den Venezuela bei den Ländern dieser Welt geniesse.
Der Amtsinhaber bleibt weiter klarer Favorit für die Präsidentschaftswahlen am 7. Oktober. Einer am Freitag vom privaten Fernsehsender Venevisión verbreiteten Umfrage des Instituts ICS zufolge würde Chávez auf 62,9 Prozent der Stimmen kommen, wenn die Abstimmung bereits an diesem Sonntag stattfinden würde. Sein Konkurrent vom Oppositionsbündnis MUD, Henrique Capriles Radonski, verharrt bei 25,6 Prozent.
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