Montag, 16. Januar 2017
Solidaritätsanzeige

Indien

Junge Aktivistin der CPI(M)Indiens Kommunisten haben den Angriff maoistischer Rebellen am Samstag im indischen Chhattisgarh scharf verurteilt. Die Attacke zielte auf einen Autokonvoi von Anhängern der Kongresspartei, die auf dem Rückweg von einer Kundgebung ihrer Organisation waren. Medienberichten zufolge wurden bei dem Angriff, für den Medienberichten zufolge die CPI-Maoist verantwortlich sein soll, mindestens 28 Menschen getötet.

Protest in DelhiDie 23-jährige Frau, die am 16. Dezember in einem öffentlichen Bus in der indischen Hauptstadt Delhi von mehreren Männern brutal vergewaltigt worden war, ist am Freitag ihren schweren Verletzungen erlegen. Die junge Frau war in einem Krankenhaus in Singapur behandelt worden, doch die Ärzte konnten ihr Leben nicht mehr retten, nachdem sich ihr Zustand in den letzten Tagen immer weiter verschlechtert hatte. Das Mount Elizabeth Hospital teilte in einer Erklärung mit, das Opfer sei im Beisein ihrer Familie und von Vertretern der indischen Botschaft »friedlich eingeschlafen«, die gesamte Belegschaft trauere um die junge Frau.

Frauendemonstration in DelhiIndiens Frauen stehen auf gegen Diskriminierung, Misshandlungen und Vergewaltigungen, die für sie Alltag sind. Nach der brutalen Gruppenvergewaltigung einer 23-jährigen in der vergangenen Woche in Delhi ist die Lage jetzt eskaliert. Die junge Frau war den Berichten zufolge rund eine Stunde lang von mehreren Männern in einem Bus vergewaltigt, geschlagen und dann aus dem fahrenden Wagen auf eine belebte Straße der indischen Hauptstadt geworfen worden. Sie schwebt noch immer in Lebensgefahr, am heutigen Montag verschlechterte sich ihr Zustand weiter, meldete die kommunistische Tageszeitung Ganashakti. Dabei beziehen sich die Proteste in Indien längst nicht mehr nur auf den Zustand der jungen Frau. In Manipur wurde ein unbefristeter Generalstreik ausgerufen um die Verhaftung eines Mannes zu erreichen, der eine Schauspielerin belästigt haben soll. Als am gestrigen Sonntag die Polizei dort das Feuer auf die Protestierenden eröffnete, wurde der 29-jährige Journalist Nanao Singh getötet.

Während der XIV. Dalai Lama in den westlichen Medien als „Gott zum Anfassen“ (Spiegel) gefeiert wird, ist seit dem Frühjahr am höchsten Gericht seines Gastlandes Indien ein Verfahren gegen ihn wegen Menschenrechtsverletzungen und Behinderung der freien Religionsausübung anhängig. Kläger ist die so genannte Dorje-Shugden-Society, eine Gruppierung tibetischer Mönche, die den Schutzgott Dorje Shugden verehrt.

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