Mittwoch, 22. Februar 2017
Solidaritätsanzeige

Sachsen-Anhalt

junge WeltIm Mordfall der chinesischen Studentin Yangjie Li, die am 11. Mai in Dessau einem grausamen Sexualverbrechen zum Opfer fiel, häufen sich die Ungereimtheiten bei den Ermittlungen. In ihrer Wochenendausgabe veröffentlicht die in Berlin erscheinende Tageszeitung »junge Welt« einen Bericht der Redakteure und Autoren Sebastian Carlens, Claudia Wangerin und Susan Bonath zu den Ungereimtheiten. Wie sie schreiben, ist die Mutter des männlichen Tatverdächtigen Sebastian F. Polizeibeamtin, der Stiefvater Jörg S. ist Revierleiter in Dessau-Roßlau. Alles nur Zufälle?

Kommunistische Partei DeutschlandsKommunistische Partei DeutschlandsDen kleinen linken Kräften ist es bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt nicht gelungen, grössere Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Während die in dem Bundesland vom rechten Parteiflügel dominierte »Die Linke« nach Auszählung fast aller Wahllokale auf 23,6 Prozent der Stimmen kam, erreichten die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) und die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) Ergebnisse von deutlich unter einem Prozent.

Die Botschaft von Ecuador in Deutschland teilt mit, dass das Amtsgericht Magdeburg drei Termine für die Anhörung zum Fall eines ecuadorianischen Staatsangehörigen, der am 18. Dezember Opfer eines rassistisch motivierten Angriffs wurde, angesetzt hat. Die erste Anhörung fand bereits am 4. März statt, zwei weitere Termine sind am 18. und 21. März 2011. Während bei der ersten Anhörung die Erklärungen sowohl der Kläger als auch der Beklagten aufgenommen wurden, sollen während bei der zweiten und dritten Anhörung die Aussagen der Polizei und die Beweise aufgenommen werden.

Gegen NazisGegen NazisMit einer offiziellen Note hat die Botschaft Ecuadors in Berlin in dieser Woche den offenbar rassistisch motivierten Überfall auf einen ecuadorianischen Staatsbürger in Magdeburg verurteilt. Der gegenwärtige Geschäftsträger a.i. der diplomatischen Vertretung, Fernando Bucheli Vargas, überreichte die Protestnote am Dienstag Vertretern des Auswärtigen Amtes. Die deutschen Diplomaten ihrerseits sprachen Ecuador und dem Opfer des Überfalls ihre Solidarität aus und kündigten an, alles Notwendige für eine Aufklärung der Ereignisse zu veranlassen.

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