Montag, 16. Januar 2017
Solidaritätsanzeige

Kultur

Unerwünschtes KonzertDie deutsche Vertretung in der Türkei verweigert der bekannten linken Musikgruppe »Yorum« Einreisevisa für Deutschland. Damit versuchen die Behörden, die Teilnahme der Gruppe an dem in der kommenden Woche in Oberhausen geplanten Konzert »Ein Herz, eine Stimme gegen Rassismus« zu verhindern.

In einer Erklärung teilt die Gruppe mit: »Obwohl wir zuvor mehrere Konzerte in Deutschland und Europa gespielt haben, wurde unser Visumantrag vergangene Woche vom deutschen Konsulat abgelehnt. Als ob das noch nicht reicht, gibt man an, dass man Maßnahmen einleiten wird, damit den Grup-Yorum-Mitgliedern auch in Zukunft die Rechte aus dem ›Schengener‹ Abkommen vorenthalten werden.

Festival der JugendHunderte Jugendliche werden am Pfingstwochenende Köln stürmen. Unterstützt von zahlreichen Organisationen und Vereinigungen lädt die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) zum »Festival der Jugend« ein. Die Erwartungen, mit denen die jungen Leute aus allen Teilen Deutschlands mit Bussen, PKW oder der – ab Samstag wieder fahrenden – Bahn an das Kölner Rheinufer kommen, sind vielfältig: Sie wollen sich mit anderen Jugendlichen über ihre Erfahrungen aus Betrieb und Gewerkschaft austauschen. Sie wollen mit »Narcolaptic« rocken.

Konstantin Wecker im Juni beim UZ-Pressefest. Foto: news.dkp.deKonstantin Wecker im Juni beim UZ-Pressefest. Foto: news.dkp.deWir dokumentieren nachstehend einen Beitrag von Konstantin Wecker zur gestrigen Rede von Bundespräsident Joachim Gauck, den der Liedermacher  heute auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht hat:

Liebe Freunde,

ein kurzer Zwischenruf aus der Stille, weil ich mich so geärgert habe. Vor einigen Wochen habe ich hier das Loblied des Präsidenten Uruguays gesungen, und mir gewünscht, Herr Gauck möge sich mal von José Mujica inspirieren lassen. Den Text nannte ich: »Vom guten Präsidenten«. Wie sollte man nun heute ein Lied über Gauck titeln, jetzt nach seiner unsäglichen Rede in Polen?

Jugendbereich beim UZ-Pressefest. Foto: SDAJJugendbereich beim UZ-Pressefest. Foto: SDAJDas größte Fest der Linken in Deutschland, das UZ-Pressefest, endete am Sonntagabend (29.06.) zum 18. Mal. Gemeinsam mit »see red!«, einer Düsseldorfer Regionalgruppe der Interventionistischen Linken, und der Naturfreundejugend NRW hat die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) den Jugendbereich auf dem Volksfest der Deutschen Kommunistischen Partei organisiert. In einer Pressemitteilung zieht der Jugendverband nun Bilanz: Über das Wochenende verteilt haben sich mehrere hundert Jugendliche am Programm beteiligt. Sie machten einen kleinen aber prominenten Anteil der mehreren zehntausend Besucher die trotz strömenden Regen in den Revierpark nach Dortmund kamen.

Großer Andrang beim Konzert mit Konstantin WeckerGroßer Andrang beim Konzert mit Konstantin WeckerZehntausende Menschen haben in Dortmund am diesjährigen Pressefest der sozialistischen Wochenzeitung UZ – Unsere Zeit teilgenommen. Der Revierpark im Stadtteil Wischlingen war seit Freitag das rote Zentrum des Landes, denn das Volksfest der Deutschen Kommunistische Partei (DKP), von der die UZ herausgegeben wird, gehört zu den größten linken Events und ist auch für viele Menschen, die nicht der DKP angehören, ein wichtiger Termin im Kalender. Auch der anhaltende Regen konnte die Stimmung nicht vermiesen, dafür sorgten schon die zahlreichen Festzelte, in denen Konzerte und Diskussionsveranstaltungen stattfanden.

Werbung für das UZ-Pressefest 2014. Foto: FacebookWerbung für das UZ-Pressefest 2014. Foto: FacebookDie ersten großen Festzelte stehen, viele Helfer sind bereits vor Ort. Im Dortmunder Revierpark Wischlingen laufen die Vorbereitungen für das diesjährige Pressefest der Wochenzeitung UZ – Unsere Zeit, dem traditionellen Volksfest der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP). Bei den letzten Festival 2011 und 2009 waren nach Polizeiangaben jeweils rund 40.000 Menschen in den Park gekommen, um mit den Kommunisten zu feiern, zu diskutieren und zu trinken, Musik zu hören, alte Bekannte wiederzutreffen und neue Menschen kennenzulernen. Auch in diesem Jahr wird – sofern das Wetter keinen Strich durch die Rechnung macht – mit einer ähnlichen Zahl an Teilnehmern gerechnet. Aus vielen Ecken des Landes kommen Busse nach Dortmund, unzählige Gäste reisen mit der Bahn oder privaten PKW an.

Zweitausend Tote sind, wenn man sie hintereinanderlegt und eine durchschnittliche Länge von einem Meter achtzig pro Leiche annimmt, eine Torsostrecke von 3,6 Kilometern. Das entspricht der Entfernung vom Checkpoint Charlie zum Reichstag oder vom Capitol zum Weißen Haus.

Die Referenden im Osten der Ukraine haben, wie auch die Aktionen der Parlamentsarmee und der Separatisten, zu einer Verschärfung der Lage beigetragen. Denn natürlich waren die Abstimmungen in Luhansk und Donezk eine Farce. Anderes war, schon aufgrund der militärischen Lage, nicht zu erwarten.

CIACIADer Schriftsteller Leander Sukov wird künftig in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen mit einer Kolumne bei RedGlobe vertreten sein. Wir freuen uns über diesen Zuwachs und geben ohne lange Vorrede den Platz frei für seinen ersten (bei uns veröffentlichten) Text:

»Karl Marx wurde von der CIA bezahlt«
»Was?«
»Karl Marx wurde von der CIA bezahlt«
»Da gab es noch gar keine CIA«
»Doch«
»Nein, die wurde erst 1947 gegründet«
»Die geben das aber selbst zu«
»Die geben zu, dass sie Karl Marx bezahlt haben?«
»Ja«

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