| "Die Linke" auf der Suche nach dem Rückgrat | | Drucken | |
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| Donnerstag, den 14. Februar 2008 um 19:32 Uhr |
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Mehr dazu: "Panorama" packt die Stasi-Angst Kaum sagt mal eine Abgeordnete ihre Meinung, schon kriegt die Partei "Die Linke" Angst vor der eigenen Courage. Vermutlich ohne den vollständigen Wortlaut der Äußerungen der niedersächsischen Landtagsabgeordneten Christel Wegner zu kennen, beeilt sich die Parteispitze mit dem Distanzieren. "Die Äußerungen des DKP-Mitglieds Christel Wegner sind inakzeptabel. Der Vorstand der Partei DIE LINKE distanziert sich davon in aller Form", heißt es in einer Pressemitteilung der Parteivorstands-Sprecherin Alrun Nüßlein. Bundestags-Vizepräsidentin Petra Pau stößt eifrig in das selbe Horn: "Wer die Berliner Mauer noch immer rechtfertigt und die Staatsicherheit der DDR als Zukunftsmodell preist, hat nichts aus der Geschichte gelernt. Ich distanziere mich klipp und klar von den Auslassungen Christel Wegners. Sie spricht weder für mich, noch für die Partei DIE LINKE." Einem Bericht des Online-Magazins "linie eins" zufolge hat die Linke-Fraktionsspitze im niedersächsischen Landtag Wegner zur Rückgabe ihres Mandates aufgefordert. Die Linke wolle niemanden in ihren Reihen, der sich nicht zur Rechtsstaatlichkeit bekenne, wird der niedersächsische Parteichef Dieter Dehm zitiert. "Es kann mit uns keinerlei Rechtfertigung für die Verbrechen der Staatssicherheit geben." Die hatte auch Wegner nicht gerechtfertig, sich aber für das Recht revolutionärer Regierungen ausgesprochen, die Errungenschaften des Fortschritts zu verteidigen. Unbequeme Wahrheiten scheinen der Partei "Die Linke" aber nur solange zu gefallen, wie sie keine Wählerstimmen und damit Pöstchen kosten können. Verwandte Artikel: |





