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Botschaft kommunistischer Parteien: Solidarität mit der KKE! |
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Griechenland
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Donnerstag, den 14. Juni 2012 um 17:45 Uhr |
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Wir Parteien, die diese Botschaft unterzeichnen, schätzen den Kampf der Kommunistischen Partei Griechenlands als extrem wichtig für alle Völker Europas und der Welt sowie für die Kommunistischen Parteien ein. Dieser konsequente Kampf der griechischen Kommunisten gegen die EU und die NATO und ihr aktives Handeln, damit nicht das arbeitende Volk, sondern die Kapitalisten für die Krise bezahlen, spielt eine fundamentale Rolle im Prozess der Bewwusstseinsgewinnung der Völker Europas und auch der ganzen Welt.
Die Bourgeoisie ist wütend, weil sich die KKE nicht an den bürgerlichen Regierungen beteiligt, weil sie den Regierungen nicht nachgibt, die unter den Bedingungen der kapitalistischen Krise nur dazu dienen werden, dem kapitalistischen System eine Atempause zu verschaffen, damit dieses Zeit gewinnen und seine volksfeindliche Barbarei aufrechterhalten kann. Die KKE hat sich den Interessen der Bourgeoisie nicht unterworfen und wird sich ihnen nicht unterwerfen. Deshalb versucht diese mit Blick auf die Wahlen vom 17. Juni, der Partei Schwierigkeiten zu bereiten. Wir sind sicher, dass das griechische arbeitende Volk diesen Plan zunichte machen wird.
Unsere Parteien, jede in ihrem eigenen Land, unterstützen eine Solidaritätsbewegung mit dem Kampf des griechischen arbeitenden Volkes und mit der KKE. Der Kampf der KKE ist auch unser Kampf. Der Kampf des arbeitenden Volkes, der Selbständigen, der kleinen und mittleren Landwirte und der Jugend Griechenlands ist auch der Kampf unserer Völker - ein Kampf der durch das gesellschaftliche Bündnis des Volkes nicht der Rettung und Verewigung der kapitalistischen Barbarei dient, wie es von reformistischen Positionen aus getan wird, sondern dem Sturz der Macht des Kapitals und dem Aufbau einer Gesellschaft ohne Ausbeutung, für den Aufbau des Sozialismus.
- Kommunistische Partei Ägyptens
- Kommunistische Partei Australiens
- Kommunistische Partei Aserbaidschans
- PADS, Algerien
- Partei der Arbeit Belgiens
- Brasilianische Kommunistische Partei
- Kommunistische Partei Britanniens
- Neue Kommunistische Partei Britanniens
- Kommunistische Partei Böhmens und Mährens (Tschechische Republik)
- Kommunistische Partei in Dänemark
- Kommunistische Partei Dänemarks
- Kommunistische Partei Estlands
- Ungarische Kommunistische Arbeiterpartei
- Kommunistische Partei Kirgistans
- Sozialistische Partei Lettlands
- Sozialistische Volksfront Litauens
- Kommunistische Partei Maltas
- Kommunistische Partei Mexikos
- Sozialistische Volkspartei Mexikos
- Kommunistische Partei Pakistans
- Palästinensische Kommunistische Partei
- Kommunistische Partei der Philippinen (PKP-1930)
- Kommunistische Partei Polens
- Kommunistische Partei der Sowjetunion
- Kommunistische Partei der Russischen Föderation
- Kommunistische Arbeiterpartei Russlands - Revolutionäre Partei der Kommunisten
- Neue Kommunistische Partei Jugoslawiens
- Kommunistische Partei der Slowakei
- Kommunistische Partei der Völker Spaniens
- Kommunistische Partei Schwedens
- Syrische Kommunistische Partei (Vereinigt)
- Kommunistische Partei Tadschikistans
- Kommunistische Partei der Türkei
- Union der Kommunisten der Ukraine
- Kommunistische Partei Venezuelas
Weitere Parteien:
- Kommunistische Initiative (Österreich)
- Kommunistische Arbeiterpartei von Belarus
- Kommunistische Arbeiterpartei Finnlands
- Pol für die kommunistische Wiedergeburt Frankreichs
- Bund revolutionärer Kommunisten Frankreichs
- Kommunistische Partei von Honduras
- Kommunisten - Volkslinke (Italien)
- Kommunistische Partei Moldawiens
- Kommunistische Partei Nepals (Marxisten-Leninisten)
- Kommunistische Partei von El Salvador
Quelle: Solidnet / Übersetzung: RedGlobe
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Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 16. Juni 2012 um 10:01 Uhr |
Kommentare
Das glaube ich nicht. Die Wahl zeigt, dass die Masse der Arbeiterklasse und der Volksschichten noch meint, es gebe vielleicht, bei allen Zweifeln, die sich z.B. in der nocheinmal gesunkenen Wahlbeteiligung ausdrücken, doch noch einen leichteren Weg - so, wie ihn SYRIZA propagiert. Die Realität wird in den nächsten Monaten diese Gerade-noch-Hoffnung wahrscheinlich zerstören. Dann kann die Stimmung sehr schnell umschlagen.
Solch raschen Schwankungen sind für Zeiten politischer Krisen typisch. Eine ordentliche kommunistische Partei läuft solchen schwankenden Massenstimmunge n nicht hinterher, sondern hält sich an ihre Analyse und die daraus abgeleiteten politischen Schlussfolgerun gen. Ebendarin besteht ihre Führungsfähigke it.
Schwierig ist die Lage der KKE im Moment schon. Es lässt sich leicht vorstellen, dass es auch in ihren eigenen Reihen Zweifel gibt. Entscheiden werden letzten Endes die Massen selbst, und die können sich richtig oder falsch entscheiden.
Wenn die KKE in den Wohngebieten, Betrieben
und Gewerkschaften so stark verankert ist, müsste sie aber ein besseres Wahlergebniss erreichen als nur 4,5% und das bei der gegenwärtigen bedrohlichen Lage für die griechische Bevölkerung.
Ich glaube die KKE überschätzt ihren realen Einfluss, den sie innerhalb der griechischen Bevölkerung ausübt und verspielt ihre Sympathien, die sie zweifellos noch hat, zu Gunsten einer erstarrten und verkrusteten Rechthaberparte i.
Warum PCP, NCPN, und KPL hier nicht dabei sind, kann ich nicht sagen, aber die haben alle was eigenes geschrieben. Die AKEL ist revisionistisch und in der Schweiz überwiegt auch der EL-Flügel der PdA.
Dass die Bourgeoisie auf die SYRIZA eingeschlagen haben, liegt daran, dass man diese in der Opposition braucht, da in Falle, dass SYRIZA in der Regierung ist, die Leute das Vertrauen in sie verlieren würden, und sich der KKE zuwenden würden.
Und der 7. Weltkongress hat nie beschlossen, dass man sich zu Gunsten einer sozialdemokrati schen Partei auflösen soll, damit diese bürgerliche Wahlen gewinnt.
Alle Einschätzungen der Politik der KKE gehen an der Sache vorbei, wenn sie nicht berücksichtigen , dass die Lage in Griechenland eine besondere ist. Es ist doch kein Spleen der KKE, wenn sie sagt, es gebe nur die Alternative Volkselend oder Volksmacht. Das KANN morgen auch in Portugal, Spanien oder Italien so stehen. Aber in Griechenland steht es schon so. In Abwehrkämpfen, in denen das noch nicht entschieden ist, kann man unterschiedlich e Taktiken anwenden. In Griechenland ist entschieden, dass die Arbeiterklasse und andere, der Grössenordnung nach, ein Drittel ihres Lebensstandards und minimlae Rechte wie das Recht auf Tariflöhne verlieren sollen. DESHALB gibt es keinen Raum für Manöver, sondern steht die Frage nackt und aktuell. Es ist SYRIZA (und ihre Anhängerschaft) , die sichdarüber täuscht.
Zweitens gibt es in Griechenland eine reale Kraft, die die Dinge wenden kann, nämlich eben die KKE. Irgendwo habe ich gelesen, dass sie 60 000 Mitglieder hat. Sie ist in den Wohngebieten, Betrieben und Gewerkschaften stark verankert. Umgerechnet z.B. auf Einwohnerzahl in Deutschland würde das bedeuten, dass eine kommunistische Partei fast ein halbe Millionen hat. (SYRIZA hat z.B. trotz der mehrfachen Zahl an Wählerstimmen eine weit geringere Organisationskr aft.)Mit einer solchen Partei ist es nicht völlig aussichtslos, das Ruder herumreissen zu wollen. Wenn eine kommunistische Partei z.B. in Deutschland Ähnliches wollen würde, wäre das lächerlich. In Griechenland ist es das nicht. - Die nächsten Monate werden darüber Aufschluss geben.
Die Rückfall des Aurufes (und der Politik der KKE) auf das Niveau des 6. Weltkongresses scheint selbst den wohlmeinendsten Parteien nicht zu behagen. Deshalb fehlen unter dem Aufruf nicht nur die PCP, die beiden italienischen Parteien, die AKEL, die finnische, norwegische, schweizerische, die irsche und sogar die Parteien aus Luxemburg und den Niederlanden, die eigentlich glühende Anhänger der griechischen Partei sind. Einige haben haben offensichtlich lieber eigene Aufrufe geschrieben, als diese Positionen zu unterschreiben.
Bei manche Parteien, die unterschrieben haben, fragt man sich warum sie as getan haben, denn daheim machen sie ganz andere Politik als die KK. Die KP Dänemarks ist in einem ähnlichen Bündnis wie Syriza, das eine sozialdemokrati sche Regierung unterstützt. Die PPS Mexikos stützt einen sozialdemokrati schen Präsidentschaft skandidaten und die Syrische KP (vereinigt) ist Teil einer bürgerlichen Regierung.
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/06/16/was-will-syriza/
Mal wieder haben die Dogmatiker die Chance verpasst, dem Wähler eine linke Alternative zu bieten!
Hoch die Judäische Volksfront!
Jene Kräfte, die sich daran erfreuen, dass die "linksradikalen" Sozialdemokrate n in Griechenland womöglich stärkster Kraft werden könnte. Sei erinnert an das Ergebnis der PASOK vor paar Jahre: 44%, heute nur 13%! Die KKE und ihre antimonopolisti schen Bündnispartner in den Jugend, Studierende, Bauern, Frauen und Kleinproduzente n werden siegen!