Dienstag, 24. Januar 2017
Solidaritätsanzeige

Militärflugzeug A400M. Foto: Airwolfhound / flickr (CC BY-SA 2.0) Militärflugzeug A400M. Foto: Airwolfhound / flickr (CC BY-SA 2.0) »Der tragische Absturz des zur Auslieferung an die Türkei bestimmten Militärtransporters Airbus A400M hat bereits erste Todesopfer dieses neuen Kriegsgeräts gefordert, bevor es überhaupt in den Dienst übernommen wurde.« So kommentiert die Kommunistische Partei Luxemburgs (KPL) die Katastrophe in Spanien und bekundet den Angehörigen der Absturzopfer ihr Mitgefühl.

Der A400M sei eine der großen Fehlinvestitionen der EU und der NATO, so die Luxemburger Kommunisten. Diese Einschätzung beziehe sich nicht nur auf die andauernden technischen Probleme beim Bau des Kriegsflugzeugs und auf die immens gestiegenen Kosten, die zu einem großen Teil von den Steuerzahlern getragen werden müssen – unabhängig davon, ob die Maschine fliege oder nicht. »Der Bau des Flugzeugs ist vor allem deshalb eine Fehlinvestition, weil ein solches Fluggerät, das zum Transport von NATO-Soldaten und schweren Waffen zu fernen Kriegsschauplätzen bestimmt ist, sich nicht zur Sicherung des Friedens eignet. Die Geschichte der letzten Jahrzehnte lehrt uns, daß überall, wo die NATO militärisch in Erscheinung tritt, Kriege geführt werden oder zumindest der Frieden nur unsicherer wird.«

Die Kommunistische Partei Luxemburgs habe von Beginn an dagegen protestiert, dass sich Luxemburg an der Bestellung des Militärtransporters beteiligt habe und fordere nun die luxemburgische Regierung auf, das jüngste Debakel mit dem Kriegsflugzeug, aber vor allem die bevorstehende Übernahme des Ratsvorsitzes der EU zum Anlaß nehmen, um endgültig die Bestellung des A400M zu streichen und damit ein Zeichen für ihren Friedenswillen zu setzen: »Wir brauchen keinen Militärtransporter, sondern mehr Anstrengungen zur militärischen Abrüstung!«

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