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Explosive Lage im Kosovo |
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Serbien
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Geschrieben von: Zoran Sergievski
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Mittwoch, den 11. April 2012 um 23:46 Uhr |
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In der Nacht auf Sonntag kam ein Albaner im Norden von Kosovska Mitrovica bei einem Sprengstoffanschlag um. Das Todesopfer ist der 38-jährige Seljver Haradinaj. Zwei seiner vier Kinder wurden bei der Explosion in der ebenerdigen Wohnung leicht verletzt. Ansonsten kam niemand bei dem von lokalen Behörden als „terroristische Tat“ bezeichneten Ereignis um.
Der Anschlag passierte gegen halb zwei in der Siedlung „Tri solitera“ (dt. drei Hochhäuser), in der sowohl ethnische Albaner als auch Serben im mehrheitlich von Serben bewohnten Nordteil der Stadt wohnen. Der Sprengsatz sei an einem straßenseitigen Fenster der Wohnung der Haradinajs platziert worden. Polizei und KFOR nahmen sofort die Fahndung nach den unbekannten Tätern auf. Es soll sich um Serben handeln. Daraufhin schlugen drei Kosovo-Albaner am folgenden Abend einen 66-jährigen Serben krankenhausreif. In Mitrovica patroullieren wieder verstärkt die „Kosovo Police“, wobei man sich im nördlichen Viertel auffallend zurückhält.
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»Zigeuner« unerwünscht |
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Serbien
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Geschrieben von: Zoran Sergievski
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Mittwoch, den 11. April 2012 um 00:18 Uhr |
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Im Belgrader Außenbezirk Resnik kam es am vergangenen Sonntag zu Ausschreitungen zwischen Anwohnern und der Polizei. Wie die Nachrichtenagentur Tanjug mitteilte, seien die Beamten mit Steinen und Ziegeln angegriffen worden. Beim Versuch, die Aufstellung von Wohncontainern zu sichern, wurden ein Dutzend Beamte leicht verletzt. Sie wurden in einem Lazarett in der serbischen Hauptstadt versorgt und noch am selben Tag entlassen. Laut einer schwammigen Mitteilung der Polizeigewerkschaft hätte sich die Exekutive zur Lösung des Aufruhrs „gesetzlich gedeckter Vollmachten“ bedient. Bei dieser vor „Toleranz“ und sehr hoher „Professionalität“ strotzenden Lösung wurden zwei Zivilisten am Kopf verletzt. Der jüngere (25-jährige) der beiden erlitt durch die volle Macht auch einen Bruch der Elle.
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»Das ist eine Lüge!« - 20.000 Kosovo-Serben wollen russische Staatsbürgerschaft |
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Serbien
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Geschrieben von: Zoran Sergievski, Wien
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Dienstag, den 29. November 2011 um 14:51 Uhr |
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Seit dem Beginn der serbischen Proteste und Straßenblockaden im Nordkosovo im Sommer diesen Jahres filmen die Demonstranten vor Ort die meisten Geschehnisse mit und stellen ihre Videos auf YouTube. Damit möchten sie eine Gegenöffentlichkeit zu dem massenmedialen Tenor aufbauen, welcher sie als ausschließlich kriminelle Extremisten darstellt. Viele Videos zeigen Demonstranten, die sehr ironische Reaktionen auf die Aktionen der NATO abgeben. So quittierten sie den Ausbau von österreichischen und deutschen Stellungen in Jarinje bei Brnjak im Herbst mit den Worten »Ajde, ajde (hopp, hopp), ARBAJT, ARBAJT (serbische Aussprache des deutschen Wortes „Arbeit“)!« Als gestern, Montag, die NATO-geführte UN-Truppe KFOR in Jagnjenica die Barrikaden einzureißen begann, riefen sie noch: »Ajde, ajde, schneller, schneller«. RedGlobe dokumentiert im folgenden den Auszug eines Gesprächs zwischen einem anscheinend österreichischen Offizier und dem Vorsitzenden des Bezirks Zubin Potok, Slavisa Ristic. Ristic ist einer von vier Bezirksvorstehern im Nordkosovo, welche die Barrikaden unterstützen und die Bevölkerung wiederholt zu friedlichem Protest aufrufen. Ristic ist einer der bekanntesten Lokalpolitker und hat sich als kritischer Diplomat vor Ort einen Namen bei den Serben gemacht.
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Säbelrasseln im Kosovo |
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Serbien
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Geschrieben von: Zoran Sergievski, Wien
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Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 15:40 Uhr |
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Wie serbische Medien am Mittwoch mitteilten, bereitet sich die separatistische Führung im Kosovo darauf vor, polizeiliche Operationen bei den Straßensperren im Norden durchzuführen. Der „Innenminister“ der Provinz, Bajram Rexhepi, sagte, sehr bald werde wieder „Recht und Ordnung“ im Kosovo herrschen. „Über Menschen, die Straftaten begangen haben, wird gerichtet werden.“, so Rexhepi in Richtung der serbischen Besetzer. Damit wurden Geheiminformationen des Chefs des serbischen Bezirks Zvecan, Dragisa Milovic, mehr als bestätigt. Milovic hatte am Dienstag bei einer Pressekonferenz gesagt, es gebe Hinweise darauf, dass Pristina Unruhe und Zwietracht in der serbischen Bevölkerung säen wolle. Sollten die Statthalter der NATO in der südserbischen Provinz ihre Drohungen tatsächlich wahr machen und Einheiten der Kosovo Police Service (KPS) und der ROSU in den Norden schicken, könnte die Situation eskalieren. Todesopfer auf beiden Seiten sind dann nicht mehr ausgeschlossen.
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Mord und Diplomatie - Serben überleben Anschlag im Kosovo |
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Serbien
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Geschrieben von: Zoran Sergievski, Wien
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Dienstag, den 25. Oktober 2011 um 16:58 Uhr |
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Im Trubel um die Versuche der NATO-Besatzungstruppe KFOR, die serbischen Barrikaden im Nordkosovo aufzulösen, ging ein Mordanschlag in Metochien, dem Westteil Kosovos, medial völlig unter. Am Donnerstag tötete ein Albaner aus Lukavac im Dorf Dobrusa den 64-jährigen Miodrag K. bei einer Schießerei. Seine zwei anderen Opfer, Drasko O. und Dejan B. aus Metochien, überlebten das Attentat schwer verletzt. Die Serben wurden in Kosovska Mitrovica operiert und werden vermutlich bald das Krankenhaus verlassen. Ein politisches oder ethnisches Motiv wird bisher ausgeschlossen. Angeblich geht es „nur“ um einen Grundstücksstreit. Der Albaner übergab sich bald darauf dem „Kosovo Police Service“ (KPS, Polizeidienst Kosovo), einer paramilitärischen Nachfolgeorganisation der UCK(derterroristischen„Kosovo-Befreiungsarmee“). Die Regierungen in Pristina und Belgrad verurteilten das Verbrechen einhellig, die kosovarischen Behörden kündigten ein rasches Verfahren für den Mörder an. Nachdem dieser aber beim KPS und nicht der ebenso kritikwürdigen EU-„Rechtsstaatsmission“ EULEX einsitzt, kann man dieses Versprechen als leer bezeichnen. Angesichts des Attentats und des gegenwärtigen Konflikts auf dem Amselfeld mahnte der serbische Verteidigungsminister Dragan Sutanovac an, jetzt nicht allein auf den Norden, sondern alle Serben im Kosovo acht zu geben. Seit dem Ende des Kosovokrieges 1999, insbesondere seit der einseitigen Unabhängigkeitserklärung von 2008, sind Serben in der abtrünnigen Provinz vermehrt Schikanen durch die kosovoalbanischen und westlichen Parallelinstitutionen ausgesetzt. Die Kosovoalbaner widerum kritisieren einhellig die Arbeit der EULEX und warfen ihr bis vor kurzem noch vor, in Diensten der serbischen Regierung zu stehen. Die EU-Polizeitruppe wird immer wieder mit Korruptions- und Willkürvorwürfen gegenüber der gesamten kosovarischen Bevölkerung konfrontiert.
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