Dienstag, 28. März 2017
Solidaritätsanzeige

International

Erklärung von kommunistischen und ArbeiterparteienErklärung von kommunistischen und ArbeiterparteienAuf Anregung der Portugiesischen Kommunistischen Partei (PCP) haben Kommunistische und Arbeiterparteien der ganzen Welt am 1. Februar 2011 eine gemeinsame Stellungnahme herausgegeben. Das Dokument unter dem Titel »20 Jahre nach dem Golfkrieg – Die Wichtigkeit des Friedenskampfs, gegen die imperialistische Ausbeutung und Unterdrückung« wurde bisher von 44 Parteien unterzeichnet. Wir dokumentieren nachstehend den Wortlaut der gemeinsamen Stellungnahme.

Freiheit für Wikileaks!Freiheit für Wikileaks!Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange ist heute vormittag auf Grundlage eines schwedischen Haftbefehls verhaftet worden, nachdem er selbst auf einer britischen Polizeiwache vorstellig wurde. Das bestätigte einem Bericht der britischen Tageszeitung »The Guardian« zufolge die London Metropolitan Police. Assange soll heute dem Richter vorgeführt werden. Das Newsportal »WL Central«, eine inoffizielle Informationsquelle über das Enthüllungsportal, das eigenen Angaben zufolge keine direkte Verbindung zum Wikileaks-Team hat, ruft zu Spenden für die Verteidigung Assanges auf: »Wenn Julian Assange zum Schweigen gebracht werden kann, dann jeder von uns. Steht auf, redet - für ihn, für euch selbst, für alle von uns, bevor es zu spät ist!«

Über 200 mal WikileaksÜber 200 mal WikileaksDas Enthüllungsportal Wikileaks setzt gegen die zunehmende Repression vor allem aus den USA jetzt auf die massenhafte Unterstützung der internationalen Webcommunity. Nachdem die Seite über Twitter und ihre Homepage wikileaks.ch heute dazu aufgerufen hatte, eigene Server als sogenannte Mirror anzubieten, haben mittlerweile über 200 Seiten auf aller Welt die Inhalte der Seite übernommen. Die Betreiber teilen dem Wikileaks-Team Zugangsdaten für einen Bereich ihres Servers mit, den dieses dann mit den Inhalten füllt. So soll verhindert werden, dass eine erneute Abschaltung der Seite oder ein weiterer Hackerangriff dazu führen, dass Wikileaks nicht mehr erreichbar ist.

Wikileaks lässt sich nicht abschaltenWikileaks lässt sich nicht abschaltenNur für wenige Stunden ist es den USA gelungen, den Zugriff auf die Internetplattform Wikileaks zu blockieren. Am Donnerstagabend hatte der grosse US-amerikanische Domain-Name-Provider EveryDNS, der die Internetadresse wikileaks.org technisch verwaltete, ein Abrufen der Seite unterbunden. Begründet wird dies von dem Dienst damit, dass es wiederholt zu Angriffen auf die Adresse gekommen sei, die die gesamte Infrastruktur des Unternehmens gefährdet hätten. Über Twitter teilt Wikileaks nun jedoch mit, dass die Seite jetzt über die Schweiz unter wikileaks.ch sowie unter der IP-Adresse http://213.251.145.96 erreichbar ist. Auch die deutsche Domain wikileaks.de ist erreichbar und verweist auf die selbe IP-Adresse. Unter allen Adressen sind auch derzeit 640 von 250.000 Geheimdokumenten der US-Diplomatie zu finden, die derzeit für Aufregung sorgen.

Christoph Heusgen gegen Atomwaffen-AbzugChristoph Heusgen gegen Atomwaffen-AbzugWikileaks-Gründer Julian Assange hat sich gegenüber dem US-Magazin »Forbes« als »Verteidiger der freien Märkte« geoutet. »Ich habe gemischte Gefühle gegenüber dem Kapitalismus, aber ich liebe Märkte«, sagte er. Er habe on verschiedenen philosophischen und ökonomischen Schulen gelernt, eine davon sei »der amerikanische Markt-Libertarismus«. »Ich bin libertär, aber ich habe genügend Wissen über Politik und Geschichte um zu verstehen, dass ein freier Markt als Monopol endet, wenn er nicht dazu gezwungen wird, frei zu sein«. Wikileaks dienen dazu »den Kapitalismus freier und ethischer zu machen«, so Assange. Er hoffe darauf, dass die Enthüllungen seines Dienstes dazu führen, dass es für Unternehmen einfacher und profitabler ist, sich korrekt und sauber zu verhalten, als zu versuchen mit schmutzigen Tricks Extraprofite zu scheffeln. Zu letzterer Kategorie gehörte demnach »eine grosse US-Bank«, aus deren Innenleben dem Internetdienst »Zehn- oder Hunderttausende Dokumente« vorlägen, die Wikileaks »Anfang kommenden Jahres« ins Netz stellen wolle. Diese könnten zum Zusammenbrach von »ein oder zwei Banken« führen.

Tag des indigenen WiderstandsTag des indigenen WiderstandsAus Anlass des »Kolumbus-Tages« am 12. Oktober hat Survival International eine »Top 5 Hall of Shame« veröffentlicht. Diese prangert Unternehmen an, welche weltweit die gröbsten Verletzungen an den Rechten indigener Völker verursachen. Der Kolumbus-Tag erinnert jedes Jahr an die Landung von Christoph Kolumbus in Amerika.

Junge Arbeitslose in ArgentinienJunge Arbeitslose in ArgentinienDie Arbeitslosigkeit unter Jugendlichen zwischen 15 und 24 Jahren hat den höchsten bislang gemessenen Stand erreicht – und sie dürfte 2010 noch weiter zunehmen. Dies zeigt ein Bericht, den die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) zum Beginn des »Internationalen Jahrs der Jugend« am 12. August vorgestellt hat.

Hammer und SichelHammer und SichelAm 9. Mai feiern wir den 65. Jahrestag des Sieges über den Nazi-Faschismus – den brutalsten Ausdruck der Monopolherrschaft eines kapitalistischen Systems in tiefer Krise –, der die Menschheit in eine der grössten Katastrophen ihrer Geschichte führte, mit aller Barbarei von Konzentrationslagern, Todesmärschen und Zerstörung, die der Zweite Weltkrieg für die Völker bedeutete.

Die Kommunisten kämpften von Anfang an in vorderster Linie, mobilisierten und organisierten die Werktätigen und die Völker zum Widerstand. Der antifaschistische Kampf konnte auf die feste und entschlossene Aktion der Kommunisten zählen, in welcher Millionen ihr Leben hingaben.

Zur Geschichte des 1. MaiZur Geschichte des 1. MaiChicago ‑ 1. Mai 1886

Am 1. Mai 1886 begann in den USA ein mehrtägiger Generalstreik. In so bedeutenden Industriezentren wie New York, Philadelphia, Chicago, Louisville, Saint Louis, Milwaukee und Baltimore traten in 11562 Betrieben rund 350000 Arbeiter für den achtstündigen Arbeitstag in den Ausstand. Fast zwei Jahre zuvor hatte sich ein Kongreß der Gewerkschaften, der American Federation of Labor, mit der Forderung an die kapitalistischen Unternehmer gewandt, am 1. Mai 1886 die achtstündige Arbeitszeit einzuführen.

Wenn die amerikanischen Arbeiter den 1. Mai zum »Acht‑Stunden‑Tag« erklärten, so entsprach das der weit in die Geschichte der internationalen Arbeiterbewegung zurückreichenden Tradition, einen bestimmten Tag im Jahr für den Kampf um dieses Ziel auszuwählen. Zum Beispiel hatten die Arbeiter Manchesters den 1. März 1834 als Streiktag bestimmt und ihn langfristig durch eine umfassende Agitation vorbereitet. Seit 1856 feierten Arbeiter der britischen Kolonie Victoria in Australien jährlich am 21. April 1856 ihren Sieg im Kampf um den Achtstundentag als Arbeitertag. In den USA war es seit 1887 der erste Montag im September, der von den Arbeitern als Labor Day begangen wurde. Während er jedoch weitgehend unpolitisch blieb, erhielt der 1. Mai einen ausgeprägt politischen, kämpferischen Charakter. Seit den dreißiger und vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde dieser Tag von revolutionären englischen und deutschen Arbeitern im Sinne früherer Volksfelern als Tag des Erwachens der Natur aus dem Winterschlaf für gemeinsameAusflüge genutzt. Verschiedene Arbeiterorganisationen führten auch an diesem Tag ihre jährlichen Kongresse durch.

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