Dienstag, 28. März 2017
Solidaritätsanzeige
  • Venezuela weitet Grenzschließung aus

    Maduro mit den Fahnen Kolumbiens und Venezuelas. Screenshot: VTVZehntausende Menschen haben am heutigen Freitag in Caracas ihre Unterstützung für Venezuelas Präsident Nicolás Maduro im Kampf gegen den Terror der paramilitärischen Banden und den Wirtschaftskrieg demonstriert. Vor dem Präsidentenpalast Miraflores präsentierte sich Maduro der Menge mit zwei Fahnen: den Nationalflaggen Venezuelas und Kolumbiens. Das sei »die Trikolore von Simón Bolívar«, erinnerte der Staatschef an die gemeinsam Geschichte der beiden Länder im Kampf gegen die spanische Kolonialherrschaft. Die derzeitige Kampagne richte sich nicht gegen das Volk von Kolumbien, sondern gegen die Mafia und die Oligarchie des Nachbarlandes, betonte er mehrfach.

  • KP Kolumbiens fordert friedliche Lösung der Grenzkrise

    Kolumbianische Kommunistische ParteiKolumbianische
    Kommunistische Partei
    Nach der teilweisen Schließung der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela durch die Regierung in Caracas fordert die Kolumbianische Kommunistische Partei (PCC) eine »friedliche und freundschaftliche Lösung« der Lage. Venezuela versucht durch die Maßnahme sowie durch die Verhängung des Ausnahmezustandes in seinen grenznahen Bezirken den grassierenden Schmuggel zu beenden sowie das weitere Einsickern paramilitärischer Banden zu verhindern. Zum Opfer dieser Maßnahme wurden jedoch auch zahlreiche in Venezuela lebende Kolumbianer, die abgeschoben wurden, weil sie keine gültige Aufenthaltsgenehmigung vorweisen konnten. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung der PCC:

    Die Kolumbianische Kommunistische Partei beobachtet besorgt die Ereignisse an der kolumbianisch-venezolanischen Grenze sowie die kriegstreiberische und wahlkämpferische Agitationskampage der kapitalistischen Informationskonzerne aus Anlass der bedauerlichen Ereignisse um die heute nach Kolumbien abgeschobene migrierten Landsleute.

  • FARC bestätigen Gefangennahme von Leutnant

    FARC-EPDie Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens - Armee des Volkes (FARC-EP) haben am Donnerstag bestätigt, dass sich einen Leutnant der kolumbianischen Armee in ihrer Gewalt haben. Sie rufen die Regierung auf, die Suchoperationen der Militärs einzustellen, um das Leben des Offiziers nicht zu gefährden. Zugleich erklären sich die Aufständischen zu einer schnellen Freilassung bereit.

    Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung das Kommuniqué der Guerilla.

    Das Zentrale Oberkommando der FARC-EP informiert, dass sich Leutnant Cristian Moscoso Rivera in Folge der Kämpfe zwischen den FARC-EP und der Armee in der Gegend El Líbano über den Weg Mansoyá - Santana (Putumayo) in der Hand der Front 32 befindet.

  • FARC-EP erklären einseitige Waffenruhe

    Unterhändler der FARC in Havanna. Foto: FARC-EPUnterhändler der FARC in Havanna. Foto: FARC-EPDie kolumbianische Guerillaorganisation FARC-EP hat am Mittwoch eine erneute einseitige Waffenruhe angekündigt. Wie die Unterhändler der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens bei den Friedensverhandlungen in Havanna erklärten, tritt die Feuerpause am 20. Juli in Kraft und gilt zunächst einen Monat. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung das Kommuniqué der Guerilla.

    Wir begrüßen und übernehmen vollständig den gestern in Havanna von den Ländern, die Garanten und Begleiter des Friedensdialogs sind, verbreiteten Aufruf. Wir begrüßen die ausdrückliche Forderung an die Parteien zu einer umgehenden Deeskalation des bewaffneten Konflikts, zur größtmöglichen Einschränkung von Aktionen jeder Art, die Opfer und Leiden verursachen, und zur Intensivierung der Einführung vertrauensbildender Maßnahmen, einschließlich der Annahme eines Abkommens für einen bilateralen und endgültigen Waffenstillstand und ein Ende der Feindseligkeiten sowie eines weiteren über die Rechte der Opfer.

  • FARC bereit zur Waffenruhe

    Friedensdemonstration am Internationalen Frauentag in Bogotá. Foto:  Juan Carlos Pachón / flickr (CC BY-SA 2.0) Friedensdemonstration am Internationalen Frauentag in Bogotá.
    Foto: Juan Carlos Pachón / flickr (CC BY-SA 2.0)
    Nach der Wiederaufnahme der Bombenangriffe auf Stellungen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) durch die Regierung in Bogotá am vergangenen Mittwoch wiederholte die Guerillaorganisation am gestrigen Montag ihre Bereitschaft, an einem einseitigen Waffenstillstand festzuhalten. Nach Ende der 35. Verhandlungsrunde der Friedensgespräche in der kubanischen Hauptstadt Havanna erklärte Iván Márquez, Leiter der FARC bei den Verhandlungen mit der kolumbianischen Regierung, gegenüber der Presse: »Wir werden weiter am einseitigen und auf unbestimmte Zeit angelegten Waffenstillstand bezüglich der Kämpfe und Feindseligkeiten festhalten, solange wir nicht das Objekt der permanenten Belagerung seitens der Regierungstruppen sind.«

  • Bomben auf die Guerilla

    Revolutionäre Streitkräfte KolumbiensRevolutionäre Streitkräfte KolumbiensNach der Tötung von elf kolumbianischen Militärs durch die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) gab der kolumbianische Präsident Santos die Wiederaufnahme der Bombenangriffe auf die Guerilla bekannt. Auf einer Presseerklärung am gestrigen Mittwoch im Luftwaffenstützunkt Marco Fidel Suarez in Cali erklärte Santos, man werde »die Täter der schändlichen Tat verfolgen«. An seine Kommandeure richtete er dabei den Befehl, »alle Maßnahmen zu treffen die notwendig sind, um die Sicherheit der Bevölkerung und der Truppen zu gewährleisten«.

  • FARC verkünden unbefristete Waffenruhe

    Iván Márquez., Screenshot: YoutubeIván Márquez., Screenshot: YoutubeAb diesen Sonnabend (20. Dezember) gilt in Kolumbien ab 00:01 Uhr gilt ein vom Sekretariat des Zentralen Generalstabs der FARC-EP beschlossener einseitiger und unbefristeter Waffenstillstand. Diese Waffenruhe habe jedoch nur Bestand, wenn die Guerillastrukturen kein Ziel von Angriffen der staatlichen Sicherheitskräfte würden, warnen die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens in einem Kommuniqué, das Iván Márquez, der Verhandlungsführer der Friedensdelegation in Havanna, am Mittwoch vortrug.

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