Sonntag, 26. Februar 2017
Solidaritätsanzeige

Cuba Socialista: Aus der neuen Welt

  • Einstimmig gegen die Blockade – Zwei Enthaltungen

    Alles grün: Die Welt stimmt für Kuba. Screenshot: UN WebcastAlles grün: Die Welt stimmt für Kuba. Screenshot: UN WebcastMit 191 Ja- und keiner Nein-Stimme haben die Vereinten Nationen am heutigen Mittwoch dem Antrag Kubas auf Aufhebung der von den USA angenommen. Es gab zwei Enthaltungen. Zum ersten Mal in mehr als zwei Jahrzehnten haben somit die USA und Israel nicht gegen die von Kuba eingebrachte Resolution gestimmt. US-Botschafterin Samanta Power verglich in ihrer Ansprache vor den Repräsentanten der Weltgemeinschaft die Bedeutung  der Enthaltung ihrer Delegation mit der von US-Präsident Barack Obama und seinem kubanischen Amtskollegen Raúl Castro im Dezember 2014 angekündigten Normalisierung der Beziehungen und mit Obamas Havanna-Besuch vor wenigen Monaten.

  • Artikel von Fidel Castro: Das unsichere Schicksal der menschlichen Gattung

    Artikel von Fidel CastroDas unsichere Schicksal der menschlichen Gattung – Eine enorme Unwissenheit umgibt nicht nur diese Erfahrung, sondern auch ihre unendlichen Formen. Sogar die Fingerabdrücke der eineiigen Zwillinge, die aus dem selben Bauch stammen, differenzieren sich im Laufe der Jahre. Nicht von ungefähr betrügen sich die Vereinigten Staaten, das mächtigste imperialistische Land, das je existiert hat, selbst, wenn sie als Doktrin einen Absatz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte übernehmen, in dem es heißt: »Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.«

  • Tochter von Che Guevara: Europas Regierungen finanzieren internationalen Terrorismus

    junge WeltAleida Guevara March, die Tochter des legendären Comandante Che Guevara, hat die europäische Linke zum Kampf gegen den internationalen Terrorismus aufgerufen. Die Aggression gegen Syrien werde mit dem Geld europäischer Regierungen finanziert, kritisierte die 55jährige Kinderärztin im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung »junge Welt« (Wochenendausgabe).

  • Freundschaftsgesellschaft begrüßt Normalisierung

    Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.Die Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V. hat am Montag in einer Stellungnahme den von der Europäischen Kommission, der »nicht gewählten Führung der Europäischen Union«, am 22. September unternommenen Schritt zur Normalisierung der Beziehungen mit dem revolutionären Kuba begrüßt. Mit der Abschaffung des sogenannten »Gemeinsamen Standpunkts« werde ein Entwicklungsweg geöffnet, der Kuba einen verbesserten politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Zugang zu den Staaten und Institutionen der Europäischen Union geben könne.

  • EU normalisiert Beziehungen mit Kuba

    CubaDie EU-Kommission hat am Donnerstag das in jahrelangen Verhandlungen mit Kuba ausgehandelte Kooperationsabkommen gebilligt und zugleich die Aufhebung des 1996 beschlossenen »Gemeinsamen Standpunkts« gegen die Karibikinsel gebilligt. Dieses hatte einen »Systemwechsel« auf der Insel zur Bedingung für normale Beziehungen erklärt und war von Havanna als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Kubas gewertet worden. Nun wollen Brüssel und Havanna ihre Beziehungen auf normale Grundlagen stellen, die EU-Kommission sprach von einem »Wendepunkt«.

  • Bericht 2016 der kubanischen Regierung zu den Folgen der US-Blockade

    Gegen die BlockadeWir dokumentieren nachstehend den am Freitag vom kubanischen Außenminister Bruno Rodríguez in Havanna vorgestellten Bericht zu den Folgen der US-Blockade gegen die Insel. Der »Bericht Kubas zur Resolution 70/5 der UN-Generalversammlung unter dem Titel ›Die Notwendigkeit, die Kuba von den Vereinigten Staaten von Amerika auferlegte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade zu beenden‹« dient wie in jedem Jahr der Vorbereitung der Abstimmung in der Vollversammlung der Vereinten Nationen zur Verurteilung von Washingtons Wirtschaftskrieg.

    EINFÜHRUNG

    Im Zeitraum zwischen April 2015 und April 2016 wurden einige Ergebnisse in den bilateralen Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Kuba erreicht. Insbesondere sind die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen und die Wiedereröffnung der Botschaften zu nennen, die der gerechten Streichung Kubas von der unredlichen Liste der Staaten, die den Terrorismus fördern, vorausging , und auf der das Land nie hätte stehen dürfen.

  • Erklärung der Revolutionären Regierung Kubas zur Lage in Brasilien

    Republik KubaDie Revolutionäre Regierung der Republik Kuba weist energisch den gegen die Präsidentin Dilma Rousseff gerichteten parlamentarisch-gerichtlichen Staatsstreich zurück.

    Die Trennung der Präsidentin von der Regierung und mit ihr der Partei der Arbeiter (PT) und anderer politischer Kräfte der verbündeten Linken, ohne dass sich irgendein Beweis für Delikte der Korruption oder Verbrechen der Verantwortung ergeben hätte, stellt einen Akt der Respektlosigkeit gegenüber dem souveränen Willen des Volkes dar, das sie gewählt hat.

  • Der Krieg ist beendet!

    FARC_EPSeit heute morgen um 0 Uhr Ortszeit (7 Uhr MESZ) gilt in Kolumbien eine bilaterale und endgültige Waffenruhe. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos und der oberste Comandante der FARC-EP, Timoleón Jiménez, haben ihren jeweiligen Streitkräften die Einstellung aller Feindseligkeiten gegen die andere Seite angeordnet. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung von Comandante Timoleón Jiménez:

    Am 24. August haben die Chefs der Delegationen der nationalen Regierung und der FARC-EP in Havanna das Abschlussabkommen zur Beendigung des Konflikts und zum Aufbau eines stabilen und dauerhaften Friedens unterzeichnet.

  • »Wir haben die schönste aller Schlachten gewonnen«

    ColombiaDie Regierung Kolumbiens und die Delegation der FARC-EP haben am Mittwoch (Ortszeit) in Havanna den Abschluss des Friedensvertrages bekanntgegeben. Bei einer Pressekonferenz im Salón de Protocolo in El Laguito verlasen die Vertreter der Garantiemächte Norwegen und Kuba das gemeinsame Kommuniqué Nr. 93 vorgetragen. Darin heißt es am Anfang: »Die Delegationen der Regierung und der FARC-EP haben sich auf ein endgültiges Abkommen über alle Punkte der Agenda zur Beilegung des Konflikts und für einen dauerhaften Frieden in Kolumbien geeinigt.«

  • Guerilla und Regierung beenden den Krieg

    Grafik: @JoseCarlosRguezDie Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes (FARC-EP) und die kolumbianische Regierung wollen noch am heutigen Mittwoch (Ortszeit) das Ende ihrer vor vier Jahren begonnenen Friedensverhandlungen und den Abschluss einer Vereinbarung zur Beendigung des seit über einem halben Jahrhundert andauernden Krieges bekanntgeben. Vertreter der Guerilla bestätigten das über den Internetdienst Twitter. Demnach soll die Bekanntgabe um 19.00 Uhr Ortszeit (Do., 1 Uhr MESZ) in Havanna, dem Sitz der Verhandlungen, erfolgen. Auch das kubanische Außenministerium bestätigte, dass noch heute in der Hauptstadt der Abschluss der Verhandlungen verkündet werden soll.

  • junge Welt ehrt Fidel Castro

    junge Welt, 13. August 2016junge Welt, 13. August 2016Den 90. Geburtstag von Fidel Castro am Samstag, dem 13. August, würdigt die in Berlin erscheinende Tageszeitung junge Welt am Wochenende mit einer besonderen Titelseite: Sie zeigt unter der Überschrift »Viva Fidel!« ein großformatiges Porträtbild des kubanischen Politikers, das der bekannte Fotograf Roberto Chile, ein Landsmann Castros, 2010 in Havanna aufgenommen hat. Ein Begleittext erläutert die Entstehungsgeschichte des Fotos.

  • Fidel Castro zum 90. Geburtstag: Sein Internationalismus bleibt

    Freundschaftsgesellschaft BRD - KubaFreundschaftsgesellschaft BRD - KubaWir dokumentieren nachstehend eine Erklärung der Freundschaftsgesellschaft BRD – Kuba e.V.:

    Die Solidarität und der Internationalismus Fidel Castros werden sein Leben überdauern

    Am 13. August vollendet Fidel Castro sein neunzigstes Lebensjahr. Nur wenige Menschen auf dem Planeten können auf ein annähernd bewegtes Leben zurückblicken und haben dabei gleichzeitig so viele Attentate auf ihr Leben überstehen müssen.

  • Kuba begeht Jahrestag des Sturms auf die Moncada

    26. Juli 2016 in Sancti Spíritus. Foto: Ismael Francisco / Cubadebate26. Juli 2016 in Sancti Spíritus. Foto: Ismael Francisco / Cubadebate»In der Überzeugung, die Gefühle unseres Volkes und von Millionen Freunden auf der ganzen Welt zum Ausdruck zu bringen, beginne ich die Rede, indem ich Fidel Castro Ruz die herzlichsten Glückwünsche zu seinem bevorstehenden 90. Geburtstag übermittle.« Mit diesen Worten begann der zweite Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, José Ramón Machado Ventura, seine Rede auf dem zentralen Festakt zum Tag der Nationalen Rebellion, dem Jahrestag des Sturms auf die Moncada-Kaserne am 26. Juli 1953.

  • Raúl Castro: »Das revolutionäre Volk wird erneut an den schwierigen Aufgaben wachsen«

    Rede von Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Präsident des Staats- und des Ministerrats, während der VII. Ordentlichen Sitzungsperiode der Achten Legislaturperiode der Nationalversammlung der Poder Popular, im Kongresspalast, am 8. Juli 2016, „58. Jahr der Revolution“

    (Übersetzung der stenografischen Version des Staatsrats)

    Compañeras und Compañeros,

    das erste Halbjahr war für uns von intensiver Arbeit bestimmt. Es wurden bedeutende nationale und internationale Veranstaltungen durchgeführt, an erster Stelle der 7. Parteitag unserer Partei, der eine Reihe von weitreichenden Vereinbarungen im Interesse der Aktualisierung des kubanischen Wirtschafts- und Sozialmodells annahm.

  • Rede des kubanischen Präsidenten Raúl Castro bei der Unterzeichnung des Waffenstillstands in Kolumbien, Havanna, 23. Juni 2016

    Ehrenwerter Herr Juan Manuel Santos Calderón, Präsident der Republik Kolumbien,
    Kommandeur Timoleón Jiménez, Leiter des Zentralen Generalstabs der FARC-EP,
    ehrenwerter Herr Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen,
    sehr geehrter Herr Borge Brende, Außenminister des Königreichs Norwegen , Garant des Gesprächstisches,
    sehr geehrte Michelle Bachelet Präsidentin der Republik Chile, begleitendes Land des Gesprächstisches,
    sehr geehrter Nicolás Maduro, Präsident der Bolivarischen Republik Venezuela, begleitendes Land des Gesprächstisches,
    sehr geehrter Danilo Medina, Präsident der Dominikanischen Republik und Pro Tempore Vorsitzender der CELAC,
    sehr geehrter Salvador Sánchez, Präsident der Republik El Salvador,
    sehr geehrter Enrique Peña Nieto, Präsident der Vereinigten Staaten vom Mexiko,
    verehrte Teilnehmer und zu dieser Veranstaltung eingeladene Gäste,

    am 19. November 2012 nahm der Gesprächstisch zwischen der Regierung Kolumbiens und den Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens – Armee des Volkes seine Arbeit auf.

    Nicht wenige sagten damals sein Scheitern voraus, wie dies bei vorangegangenen Friedensprozessen in Kolumbien geschehen ist. Aber die transzendentalen Vereinbarungen, die vom Gesprächstisch heute angekündigt wurden, lassen das Ende des bewaffneten Konflikts, unter dem das kolumbianische Brudervolk seit über fünf Jahrzehnten gelitten hat, so nah wie nie zuvor erscheinen.

  • Nie wieder Krieg!

    FARC-Comandante Iván Márquez unterzeichnet den Waffenstillstand. Screenshot: TeleSurFARC-Comandante Iván Márquez unterzeichnet den Waffenstillstand. Screenshot: TeleSurIm Rahmen einer offiziellen Zeremonie haben die Delegationen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) und der kolumbianischen Regierung am heutigen Donnerstag das Abkommen über eine dauerhafte und beiderseitige Einstellung der Kämpfe und Feindseligkeiten unterzeichnet. In Anwesenheit zahlreicher lateinamerikanischer Staatschefs gingen die beiden Parteien damit einen entscheidenden Schritt zur Beendigung des seit mehr als einem halben Jahrhundert andauernden Krieges. Nach den vier Jahre dauernden Verhandlungen fehlt nun praktisch nur noch die Unterzeichnung des Friedensvertrages, damit der Prozess der Wiedereingliederung der FARC-Kämpfer in das zivile Leben beginnen kann.

  • Waffenstillstand in Kolumbien

    Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens - Armee des VolkesRepublik KolumbienDie Delegationen der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC-EP) und der kolumbianischen Regierung haben bei den Friedensverhandlungen in Havanna einen bilateralen und dauerhaften Waffenstillstand vereinbart. Die feierliche Zeremonie der Unterzeichnung soll am morgigen Donnerstag in Havanna stattfinden. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung das Gemeinsame Kommuniqué der beiden Delegationen:

    Havanna, Mittwoch, 22. Juni 2016

    Die Delegationen der Nationalen Regierung und der FARC-EP informieren die Öffentlichkeit, dass wir mit Erfolg das Abkommen für die bilaterale und dauerhafte Einstellung des Feuers und der Feindseligkeiten erreicht haben. Es beinhaltet das Niederlegen der Waffen, die Sicherheitsgarantien und den Kampf gegen die für Morde und Massaker verantwortlichen oder Menschenrechtsverteidiger, soziale Bewegungen oder politische Bewegungen angreifende kriminellen Organisationen einschließlich der kriminellen Organisationen, die als Nachfolger des Paramilitarismus und seiner Unterstützernetzwerke angesehen werden, sowie die Verfolgung kriminellen Verhaltens, das die Umsetzung der Abkommen und den Aufbau des Friedens gefährden kann.

  • Rede des kubanischen Präsidenten Raúl Castro zur Eröffnung des Karibikgipfels in Havanna, 4. Juni 2016

    Raúl Castro beim Karibikgipfel in Havanna. Foto: Estudios RevoluciónRaúl Castro beim Karibikgipfel in Havanna. Foto: Estudios RevoluciónWerte Staats- und Regierungschefs

    Verehrter Botschafter Alfonso Múnera Cavadía, Generalsekretär des Verbandes der Karibischen Staaten

    Verehrte Delegierte und Gäste,

    zum siebten Mal treffen die Staats- und Regierungschefs und andere hohe Vertreter der Staaten und Territorien, die zum Verband der Staaten der Karibik gehören, zusammen. Dieses Mal, um einen breit gefassten Gedankenaustausch zum Thema „Vereint, um den Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung, des Klimawandels und des Friedens in der Karibik zu begegnen“.

    Unsere Beratungen sind auch auf die Stärkung der Organisation auf der Grundlage ihrer Gründungsprinzipien gerichtet, als ein Organ der Beratung, der Vereinbarung und der Kooperation.Wir heißen die französische Übersee-Gebietskörperschaft Saint Martin als neues Assoziiertes Mitglied willkommen, wir begrüßen den Beitritt des Plurinationalen Staates Bolivien, der Republik Kasachstan, der Republik Uruguay und der Bolivarischen Allianz für die Völker Unseres Amerika (ALBA-TCP) als Beobachter, sowie die Anwesenheit von Vertretern aus Beobachtungsländern und -organisationen. Wir streben danach, dass eines Tages alle karibischen Gebiete dazugehören, auch die Schwesterinsel Puerto Rico als unabhängige und souveräne Nation.

  • Erklärung des kubanischen Außenministeriums zur Solidarität mit Venezuela

    Republik KubaWir dokumentieren nachstehend in der von der deutschsprachigen Redaktion der Tageszeitung Granma besorgten und von uns redigierten Übersetzung eine Erklärung des kubanischen Außenministeriums:

    Unsere Bolivarische Schwesterrepublik Venezuela hat am Mittwoch, 1. Juni, bei der Außerordentlichen Sitzung des Ständigen Rats der Organisation Amerikanischer Staaten eine schwere und siegreiche diplomatische Schlacht gegen den interventionistischen Plan des Imperialismus und der Oligarchien geschlagen. Sie machte das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten der Staaten und das Recht dieser geltend, ohne Einmischung von außen ihr politisches, wirtschaftliches und soziales System zu wählen, wie es in der Proklamation Lateinamerikas und der Karibik als Zone des Friedens festgeschrieben steht, die von den Staats- und Regierungschefs im Januar 2014 in Havanna auf dem Gipfel der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten unterzeichnet wurde.

  • Trauer um den Präsidenten der Westsahara

    Abschied von Mohamed AbdelazizAbschied von Mohamed Abdelaziz

    Der Präsident der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS) und Generalsekretär der Befreiungsbewegung Frente POLISARIO, Mohamed Abdelaziz, ist am Dienstag nach langer schwerer Krankheit verstorben. Das teilte die staatliche Nachrichtenagentur Sahara Press Service (SPS) am Dienstag mit. Das Sekretariat der Polisario ordnete eine 40-tägige Staatstrauer an. »Während wir den 43. Jahrestag der Gründung der Frente Polisario und des Beginns des bewaffneten Kampfes sowie den 40. Jahrestag des Märtyrer-Tages, dem Tag des Todes von El Ouali Mustapha Sayed im Krieg, begangen haben, ist Märtyrer Mohamed Abdelaziz verstorben. Der Verstorbene hinterlässt ein wichtiges Erbe von Erfolgen und den festen Willen sowie die Entschlossenheit, den Kampf bis zum Sieg fortzusetzen«, heisst es in der Erklärung der Polisario, die seit vier Jahrzehnten um die Unabhängigkeit der von Marokko annektierten Westsahara kämpft.

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