Samstag, 25. März 2017
Solidaritätsanzeige

Iván Márquez., Screenshot: YoutubeAb diesen Sonnabend (20. Dezember) gilt in Kolumbien ab 00:01 Uhr gilt ein vom Sekretariat des Zentralen Generalstabs der FARC-EP beschlossener einseitiger und unbefristeter Waffenstillstand. Diese Waffenruhe habe jedoch nur Bestand, wenn die Guerillastrukturen kein Ziel von Angriffen der staatlichen Sicherheitskräfte würden, warnen die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens in einem Kommuniqué, das Iván Márquez, der Verhandlungsführer der Friedensdelegation in Havanna, am Mittwoch vortrug.

 

Organisationen wie die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR), die Lateinamerikanische und Karibische Staatengemeinschaft (CELAC), das Internationale Rote Kreuz und das kolumbianische Antikriegsbündnis Frente Amplio por la Paz sollen die Feuerpause begleiten.

Schon in den vergangenen Jahren hatten die FARC-EP einseitige Waffenstillstände zu Weihnachten und zum Jahreswechsel verkündet, um damit ihren Wunsch nach Frieden und zu einer politischen Lösung des bewaffneten Konfliktes zu manifestieren. In diesen Fällen war jedoch immer ein Datum genannt worden, an dem die Feuerpause endet. Das ist diesmal nicht der Fall.

Quelle: Widerstand in Kolumbien / RedGlobe

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