Montag, 16. Januar 2017
Solidaritätsanzeige

Kuba

Raúl Castro vor dem Parteitag. Foto: Juvenal Balán / GranmaRaúl Castro vor dem Parteitag. Foto: Juvenal Balán / GranmaCompañeras und compañeros,

wir beginnen die Sitzungen des 7. Parteitags der Kommunistischen Partei Kubas am 55. Jahrestag der Verkündigung des sozialistischen Charakters der Revolution durch den Comandante en Jefe Fidel Castro Ruz, am 16. April 1961 bei der Trauerfeier für die Opfer der Bombenangriffe auf die Flugstützpunkte am Vortag, Auftakt der von der US-Regierung organisierten Söldnerinvasion in der Schweinebucht, die in weniger als 72 Stunden zerschlagen wurde, dank der vorherigen Aktionen der Staatssicherheit und des Mutes der Kämpfer der Rebellen-Armee, der Polizisten und Milizangehörigen, die unter dem direkten Kommando von Fidel zum ersten Mal in Verteidigung des Sozialismus kämpften.

VII. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas. Foto: Ismael Francisco/ CubadebateVII. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas. Foto: Ismael Francisco/ CubadebateDer VII. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas ist am Dienstag in Anwesenheit Fidel Castros beendet worden. Die rund 1.000 Delegierten und 280 Gäste begrüßten den Revolutionsführer in Havannas »Palacio de Convenciones« mit lang anhaltenden stehenden Ovationen. Der Comandante en Jefe wandte sich anschließend mit einer kurzen Ansprache an die Anwesenden. In dieser warnte er erneut vor den Gefahren, die die Existenz der Menschheit bedrohen, und bekräftigte den marxistisch-leninistischen Charakter der kubanischen Partei: »Das Wort ›Kommunist‹ gehört zu den am meisten verzerrtesten und vermeumdetsten in der Geschichte, unter anderem durch die, die das Privileg hatten, die Armen auszubeuten.«

Kommunistische Partei Kubas1. Der Parteitag wird vom 16. bis 19. April im Kongresspalast stattfinden. Wie sind die Sitzungen geplant? Wird alles eine Plenartagung sein?

Es ist vorgesehen, dass die Eröffnungsveranstaltung des Parteitags am 16., bei der der Zentralbericht vorgelegt wird, eine Plenartagung ist. Anschließend werden die Delegierten am Nachmittag des 16. und am 17. in Ausschüssen arbeiten. Am 18. wird wieder im Plenum beraten, um gemeinsam die Arbeitsergebnisse der Ausschüsse zu erörtern. Am Nachmittag dieses Tages werden die Kandidaten für das Zentralkomitee der Partei vorgestellt werden, über die Nominierung diskutiert und abgestimmt werden. Am 19. werden, ebenfalls im Plenum, das gewählte Zentralkomitee, die Politbüro-Mitglieder und der Erste und Zweite Sekretär bekannt gegeben. Und es findet die Abschlussveranstaltung des Parteitags statt.

»Was ich (bei den Gesprächen mit US-Präsident Barack Obama am meisten genossen habe, war, als wir von den politischen Rechten sprachen und er mir sagte: In Kuba gibt es nur eine Partei. Ich habe ihm geantwortet: Stimmt, genau wie bei euch! Der US-Amerikaner antwortete darauf: Nein, wir haben zwei! Und als wenn ich das nicht gewusst hätte, sagte er mir ihre Namen: Demokraten und Republikaner. Stimmt, das ist richtig. Das ist das selbe wie wenn wir in Kuba zwei Parteien hätten: Fidel führt die eine und ich die andere!«  Raúl Castro bei seiner Eröffnungsrede zum VII. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas

Playa Girón. Foto: RedGlobePlaya Girón. Foto: RedGlobeDie Arbeiterklasse von Havanna werde am 1. Mai in kompakter, farbenfreudiger und kämpferischer Formation zur Plaza de la Revolución José Martí ziehen, um der Welt die Kraft der kubanischen Revolution zu zeigen, die sie unzerstörbar mache. Das kündigte der Generalsekretät des kubanischen Gewerkschaftsbundes CTC der Provinz Havanna, Luis Castanedo Smith, an. Die Einwohner Havannas würden auch ihre Unterstützung für die Beschlüsse der Partei, ihre Führungskräfte und das sozialistische Modell demonstrieren.

Artikel von Fidel CastroDie spanischen Könige brachten den Eroberern und Eigentümern, deren Spuren in den Runddörfern blieben, die denen zugewiesen wurden, die im Sand der Flüsse nach Gold suchten, eine missbräuchliche und peinliche Form der Ausbeutung mit, deren Überbleibsel an vielen Orten des Landes aus der Luft auszumachen sind.

Der Tourismus besteht heute zu einem Großteil darin, die Schönheiten der Landschaft zu zeigen und die exquisiten Lebensmittel unserer Meere zu kosten, solange dies mit dem Privatkapital der großen ausländischen Konzerne geteilt wird, deren Gewinne nur dann irgendeiner Aufmerksamkeit wert sind, wenn sie Milliarden Dollar pro Kopf erreichen.

netzwerk cubaDas Netzwerk Cuba, der Zusammenschluss zahlreiche Kuba-Solidaritätsinitiativen in der Bundesrepublik, hat zum Abschluss des Besuchs von US-Präsident Barack Obama in Havanna eine Analyse veröffentlicht, die wir nachstehend dokumentieren:

Der Besuch von US-Präsident Barack Obama in Havanna war historisch. Er kam in ein Land, das sich als Einziges von der Supermacht seit über 57 Jahren nicht unterkriegen ließ, das weiterhin seinen eigenständigen Weg geht. In manchen Äußerungen des US-Präsidenten war etwas wie Bewunderung zu hören für diese stolze Kultur eines José Martí und Fidel Castro.

Kein Thema für die westliche Presse: Protest von Anwohnern gegen die Provokation der Contras am Sonntag. Foto: Comunidad Parque de Santa RitaKein Thema für die westliche Presse: Protest von Anwohnern gegen die Provokation der Contras am Sonntag. Foto: Comunidad Parque de Santa RitaBereits vor seiner groß angekündigten Reise nach Kuba hatte USA-Präsident Barack Obama verbreiten lassen, er werde im Gespräch mit dem kubanischen Präsidenten Raúl Castro auch »die Menschenrechte« ansprechen. Das wäre eigentlich eine gute Idee, wenn es nicht im Sinne einer Drohung gemeint wäre. Denn Herr Obama ist nicht ins sozialistische Kuba gereist, um sich dort danach zu erkundigen, wie sich die Regierung, die kommunistische Partei, der kommunistische Jugendverband, die staatlichen Organe aller Ebenen und viele gesellschaftliche Organisationen darum bemühen, trotz widriger Umstände grundlegende Menschenrechte für möglichst alle Kubaner zu garantieren. Und er hat auch nicht die Absicht, sich danach darüber Gedanken zu machen, wie man zum Beispiel das Recht auf Arbeit, auf angemessenen Wohnraum, auf soziale Sicherheit, auf Bildung, auf Gesundheitsfürsorge oder gar die Gleichberechtigung der Frauen auch in den USA umsetzen könnte.

Barack Obama auf der Plaza de la Revolución. Hinter ihm die Bildnisse von Che Guevara und Camilo Cienfuegos. Screenshot: Livestream CubaminrexBarack Obama auf der Plaza de la Revolución. Hinter ihm die Bildnisse von Che Guevara und Camilo Cienfuegos. Screenshot: Livestream Cubaminrex

Livestream des kubanischen Fernsehens: Hier klicken

Zum Auftakt seines offiziellen Besuchsprogramms hat US-Präsident Barack Obama am Montag auf der Plaza de la Revolución in Havanna einen Kranz am Ehrenmal für den Helden der kubanischen Unabhängigkeit, José Martí, niedergelegt. Vor dem Hintergrund der großen Reliefs, mit denen an die Comandantes Che Guevara und Camilo Cienfuegos erinnert wird, spielte eine Militärkapelle die Hymnen Kubas und der USA, bevor sich Obama über den Platz auf den Weg zum Revolutionspalast machte.

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