Montag, 16. Januar 2017
Solidaritätsanzeige

Kuba

Giustino di Celmo. Foto: CubadebateIn den Nachtstunden des gestrigen 1. September starb in Havanna im Alter von 94 Jahren Giustino di Celmo, inniger Freund der kubanischen Revolution und unseres Volkes.

Giustino wurde am 24. Dezember 1920 in Salerno, Italien, geboren. Geschäftsmann von Beruf, kam er zum ersten Mal 1992, zusammen mit seinem Sohn Fabio di Celmo, nach Kuba. In den schwersten Jahren der Sonderperiode trotzte er der Blockade und den Drohungen gegen Kuba und brachte dem kubanischen Volk hinsichtlich des Warendefizits Hilfe. Am 4. September 1997 wurde Fabio Opfer eines Terrorakts in der Lobby-Bar des Hotels Copacabana in der Hauptstadt. Das Leben, das er gab, wurde zum Symbol für die jungen Menschen in Kuba und der Welt.

Wir dokumentieren nachstehend ein von der Tageszeitung Granma verbreitetes Kommuniqué der kubanischen Regierung an die Bevölkerung zur gegenwärtigen Dürre auf der Insel:

In der gegenwärtigen feuchten oder regnerischen Periode, die zwischen Mai und Oktober liegt, ist der Mangel an Regen offensichtlich. Der Pegelstand der Stauseen ist signifikant unter ihrem Fassungsvermögen und das Grundwasser sinkt im Vergleich zu den Vormonaten. Hinzu kommen die hohen Temperaturen, die die Verdunstung verstärken. Diese Faktoren verursachen ein geringes Niveau an Verfügbarkeit von Wasser für die Bevölkerung, die Landwirtschaft, die Industrie und die Servicedienste, was große Anstrengungen aller erfordert, die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu minimieren, wie die Direktion des Staatlichen Instituts für Wasserreserven wiederholt ausgeführt hat.

Granma, 13. August 2015Pünktlich zu seinem 89. Geburtstag am heutigen 13. August veröffentlichte die Tageszeitung »Granma« einen neuen Artikel des früheren kubanischen Präsidenten Fidel Castro. Wir dokumentieren nachstehend die deutschsprachige Übersetzung.

Zu schreiben ist eine Art nützlich zu sein, wenn man in Betracht zieht, dass unsere leidgeprüfte Menschheit angesichts der unglaublichen Ignoranz, die uns alle umgibt, mit Ausnahme der Forscher, die in den Wissenschaften eine befriedigende Antwort suchen, besser und umfangreicher gebildet sein sollte. Ein Wort schließt in wenigen Buchstaben seinen unendlichen Inhalt ein.

Santiago de Cuba am Sonntag. Foto: Miguel Noa Menéndez / CubadebateIn Santiago de Cuba haben rund 10.000 Menschen heute an den 62. Jahrestag des Angriffs auf die Moncada-Kaserne durch Rebellen unter der Führung Fidel Castros erinnert. Der kubanische Präsident Raúl Castro Ruz, der damals an dem Angriff beteiligt war, führte den Vorsitz der Feier, an der auch mehrere Mitglieder des Politbüros der Kommunistischen Partei Kubas und des Staatsrates sowie Kämpfer, die mit der Granma in Kuba landeten, und andere Revolutionäre teilnahmen.  

Kubas Botschaft in Washington. Foto: Ismael García / CubadebateZum ersten Mal seit mehr als einem halben Jahrhundert hörte konnte man am Montag in der Hauptstadt der USA während einer offiziellen Veranstaltung die Töne der kubanischen Nationalhymne hören: Zur Wiedereröffnung der Botschaft Kubas in den Vereinigten Staaten wurde offiziell die Flagge der sozialistischen Karibikrepublik gehisst. Seit dem 20. Juli verfügen beide Länder wieder über vollwertige Botschaften in der Hauptstadt des jeweiligen anderen Staates, nachdem Washington die diplomatischen Beziehungen am 3. Januar 1961 abgebrochen hatte.

Raúl Castro. Foto: Studio RevoluciónRede von Armeegeneral Raúl Castro Ruz, Erster Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und Vorsitzender des Staats- und des Ministerrates, beim Abschluss der V. Ordentlichen Sitzungsperiode der VIII. Legistlatur der Nationalversammlung im Kongresspalast am 15. Juli 2015, „57. Jahr der Revolution“

(Stenografische Versionen - Staatsrat)

Genossinnen und Genossen:

In den letzten Monaten sind wir Zeugen mehrerer sehr bedeutender Ereignisse für das Land geworden, von denen Sie und unser Volk entsprechend informiert worden sind.

Wie gewohnt erhielten die Abgeordneten in diesen Tagen umfangreiche Information zur Leistung der Wirtschaft während des ersten Halbjahres und zu den geschätzten Ziffern bis zum Jahresende.

Tatsächlich konnte die Tendenz zur Entschleunigung des Wachstums des Bruttoinlandsprodukts, die in den Vorjahren aufgetreten war, umgekehrt werden. Bis zum 30. Juni wuchs das BIP um 4,7 % und wir schätzen ein, dass es zum Jahresende bei 4 % liegen wird. Und das ist sehr gut, wenn man bedenkt, dass wir im vergangenen Jahr nur um 1 % gewachsen sind. Jedoch muss, um diese erwarteten 4 % zu erreichen, noch hart und mit viel Disziplin gearbeitet werden, vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht, wie es der Wirtschaftsminister, Marino Murillo, aufzeigte.

Kommunistische Partei KubasKommunistische Partei KubasDer VII. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas (PCC) findet im kommenden April statt. Das beschloss das XI. Plenum des Zentralkomitees der Partei am Dienstagabend (Ortszeit). Eröffnet werden soll der Kongress am 16. April, dem 55. Jahrestag der Proklamation des sozialistischen Charakters der Kubanischen Revolution durch Fidel Castro.

Granma, 2. Juli 2015Granma, 2. Juli 2015Havanna und Washington nehmen die 1961 von den USA einseitig abgebrochenen diplomatischen Beziehungen wieder auf. Die »ständigen Interessenvertretungen« in beiden Hauptstädten sollen am oder kurz nach dem 20. Juli zu offiziellen Botschaften erklärt und feierlich eröffnet werden.

Über die nach mehreren Verhandlungsrunden erzielten Einigung informierte US-Präsident Barack Obama am gestrigen Mittwoch um kurz nach 11 Uhr (Ortszeit) im Rosengarten vor dem Oval Office des Weißen Hauses die Medien. In seiner kurzen Rede bezeichnete Obama die Entscheidung als »historischen Schritt für die Normalisierung der Beziehungen«. Er appellierte an die Abgeordneten des Kongresses, die seit über 50 Jahren gegen Kuba aufrechterhaltene Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade endlich aufzuheben. Die Zeit dafür, sagte der Präsident, sei jetzt gekommen.

Francois Hollande und Raúl Castro. Foto: Estudio Revolución / GranmaFrancois Hollande und Raúl Castro.
Foto: Estudio Revolución / Granma
Nach einem dreitägigen Besuch in Kuba ist Frankreichs Präsident François Hollande am Dienstag nach Haiti weitergereist. Zuvor hatte er sich unter anderem mit seinem kubanischen Amtskollegen Raúl Castro und dessen Vorgänger Fidel Castro getroffen.

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