Dienstag, 28. März 2017
Solidaritätsanzeige

junge WeltIn Aleppo kämpfen islamistische Aufständische auch mit deutschen Waffen und deutscher Ausrüstung gegen die syrische Armee. Darüber berichtet die in Berlin erscheinende Tageszeitung »junge Welt« in ihrer Donnerstagausgabe.

Sprecher der syrischen Armee präsentierten der jW-Korrespondentin Karin Leukefeld in Aleppo unter anderem Präzisionsgewehre von Heckler & Koch sowie teilweise noch originalverpackte Gasmasken des Lübecker Unternehmens Dräger. Erbeutet wurde die Ausrüstung bereits im August nach der Rückeroberung von Beni Seid durch die syrische Armee. Das im Norden Aleppos gelegene Viertel war bis dahin durch eine unter dem Kommando der dschihadistischen Nusra-Front stehende Gruppe kontrolliert worden.

Der Osten von Aleppo wird von zahlreichen Rebellengruppen kontrolliert, darunter neben der Nusra-Front auch die Milizen Ahrar Al-Scham und »Islamischer Staat«. Deren Anhänger werden in der Bundesrepublik als Unterstützer terroristischer Vereinigungen strafrechtlich verfolgt.

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  • Die Delegation der Syrischen Arabischen Republik: „Wir sind bereit, alle Zivilisten zu evakuieren, aber die Delegation der Koalition stellt keinerlei Listen zur Verfügung.“
  • über 30 Terroristen getötet

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