Guantánamo erhebt seine Stimme: Antiimperialistische Großdemonstration mit Präsident Díaz-Canel
Übernommen von Cuba Sí:
Der Platz der Revolution Mariana Grajales Coello in Guantánamo war am 26. Februar 2025 Ort einer großen antiimperialistischen Manifestation, bei der sich unzählige Guantanameros versammelten, um ihre entschiedene Ablehnung der feindseligen Politik der Vereinigten Staaten von Amerika gegen Kuba zum Ausdruck zu bringen.
An der Veranstaltung, die in den frühen Morgenstunden begann, nahm auch Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez teil, der die Bürger bei ihrer Verteidigung der nationalen Souveränität begleitete.
Illegale US-Militärbasis in Guantánamo
Einer der bewegendsten Momente des Tages war die Rede von Ana Laura Campello Pérez, einer Journalistikstudentin und Vertreterin der Grenzbrigade Antonio Maceo. Mit fester Stimme erinnerte Campello daran, dass „vor 122 Jahren unter dem berüchtigten Platt Amendment die Abtretung eines Teils von Caimanera für die Einrichtung eines US-Marinestützpunktes unterzeichnet wurde“. Die junge Frau forderte die Rückgabe dieses Gebiets und betonte, dass „die Kubaner die illegale Besetzung unseres Landes nicht akzeptieren“.
Juana Eglis Fernández Louit, Generalsekretärin des Gewerkschaftsverbands CTC in Guantánamo, bekräftigte diese Worte, indem sie darauf hinwies, dass „der Marinestützpunkt in Guantánamo ein Symbol für ausländische Einmischung und eine ständige Erinnerung an die Kämpfe ist, die noch vor uns liegen“.
Während der Manifestation wurden ebenso die von den USA verhängte Wirtschaftsblockade und die mehr als 240 Maßnahmen, die diese in den letzten Jahren verschärft haben, verurteilt. Fernández Louit betonte, dass „diese Politik es nicht geschafft hat, das kubanische Volk zu brechen, sondern unsere Entschlossenheit zur Verteidigung der Souveränität und des Friedens gestärkt hat“.
Außerdem wiesen die Teilnehmer die Aufnahme Kubas in die Liste der Länder zurück, die angeblich den Terrorismus sponsern, eine Anschuldigung, die sie als „unbegründet und manipulativ“ bezeichneten.
Der Erste Sekretär des Komitees der Kommunistischen Partei in der Provinz Guantánamo, Yoel Pérez García, bekräftigte das Vertrauen in den Sieg des kubanischen Volkes. (…)
Protest gegen US-Gefangenenlager
Die Mobilisierung war auch eine Reaktion auf die jüngste Entscheidung der US-Regierung, 30.000 Migranten, die als gefährliche Kriminelle gelten, in den Marinestützpunkt Guantánamo zu verlegen. Das kubanische Außenministerium warnte davor, dass diese Maßnahme zu einem Szenario der Gefahr und Unsicherheit in der Region führen und die regionale Stabilität bedrohen könnte.
In den Farben der Nationalflagge gekleidet, sandten Arbeiter der 15 Gewerkschaften des Landes, Pioniere, Studenten der Studentenvereinigung, Föderationen und Cederistas sowie Vertreter der Gemeinden Caimanera, El Salvador und Manuel Tames eine klare Botschaft an die Welt: Kuba wird sich dem Druck von außen nicht beugen und weiterhin sein Recht auf Selbstbestimmung verteidigen.
Quelle: Cubadebate/Resumen Latinoamericano
Quelle: Cuba Sí