3. April 2025
KPÖ Graz / Steiermark

KPÖ mit Verlusten hält sich in Hochburgen

Übernommen von KPÖ Steiermark:

2020 feierte die KPÖ ihr historisch bestes Ergebnis bei Gemeinderatswahlen in der Steiermark. In einigen kleineren Gemeinden, in deren Gemeinderäte man damals knapp einzog, reichte es dieses Mal nicht mehr. Insgesamt halten die Kommunist:innen nun 23 Mandate, während sie 2020 noch 39 hatten.

„Wir bleiben in wichtigen Gemeinden ein Faktor“, so der KPÖ-Landesvorsitzende Robert Krotzer und hält fest: „Wir werden auch nach der Wahl verlässlich für die Menschen da sein, die sonst keine Lobby haben.“

In ihren Hochburgen ist die KPÖ auch weiterhin stark. In Mürzzuschlag konnte die KPÖ mit Franz Rosenblattl die drei Sitze im Gemeinderat verteidigen, mit Jürgen Klösch in Bruck an der Mur einige Stimmen gewinnen und die zwei Sitze im Gemeinderat halten. Auch Sabine Wagner in Voitsberg legte an Stimmen zu und wird weiterhin im Gemeinderat vertreten sein.

In der Hochburg Leoben erreichte man mit Werner Murgg an der Spitze drei Mandate, in Trofaiach mit Vizebürgermeisterin Gabi Leitenbauer-Murgg fünf, in Knittelfeld mit Josef Meszlenyi drei, in Spielberg mit Erich Wilding, Judenburg mit Rene Windegger und in Fohnsdorf mit Rudolf Windischhofer je eines.

Auch in Rottenmann und Trieben werden mit Johann Ploder und James Jansenberger weiterhin Kommunisten in der Gemeindevertretung sitzen.

Schmerzlich sind die Verluste in Kapfenberg, wo man die nächsten fünf Jahre nicht mehr vertreten sein wird, und in Eisenerz, wo man künftig nur mehr ein Mandat innehat.

Quelle: KPÖ Steiermark