Die sogenannte libysche Küstenwache solle Meldungen zufolge drei sudanesische Flüchtlinge erschossen haben. Dazu erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, Ulla Jelpke: „Erneut haben Angehörige der sogenannten libyschen Küstenwache bewiesen, dass ihre Menschenverachtung keine Grenzen kennt. Drei Flüchtlinge aus dem Sudan wurden bei einem Fluchtversuch erschossen, nachdem die von der EU finanzierten Warlords sie auf dem Mittelmeer abgefangen hatten.

Dass die EU seit Jahren mit diesen mörderischen Milizen zusammenarbeitet, zeigt ihre Bereitschaft, über Leichen zu gehen, um Flüchtlinge von der Überfahrt nach Europa abzuhalten“, kommentiert , Meldungen über die Erschießung von drei sudanesischen Flüchtlingen durch die sogenannte libysche Küstenwache.

Jelpke weiter:

„Aus dem Vorfall kann nur eine Konsequenz gezogen werden: Die EU muss umgehend die Zusammenarbeit mit dieser Piratenbande namens libysche Küstenwache beenden und ihre Flüchtlingspolitik von Grund auf ändern. Statt Warlords zu Türstehern Europas aufzurüsten, müssen endlich legale und sichere Fluchtwege für Schutzsuchende geschaffen werden.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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