Dienstag, 26. März 2019
Solidaritätsanzeige

„Eines hat die Präsidentschaftswahl in der Demokratischen Republik Kongo deutlich gezeigt: Die Bevölkerung hat genug vom System Kabila. Umso wichtiger ist es, dass es nun einen sauberen Machtwechsel gibt. Daher muss die Wahlkommission die Stimmauszählung transparent machen, anstatt mit Felix Tshisekedi einen der beiden Oppositionskandidaten unter fragwürdigen Umständen zum Sieger zu erklären“, erklärt Eva-Maria Schreiber, für DIE LINKE Obfrau im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Das Afrikanische Kommando der USA – kurz: Africom – hat sich den afrikanischen Kontinent in fünf Teile aufgeteilt. Weigerten sich die afrikanischen Staaten noch vor Jahren, das Kommando aufzunehmen – sein Sitz ist Stuttgart – ist es ihm mittlerweile gelungen, unter dem Vorwand des „Kriegs gegen den Terror“ vom Camp Lemmonier in Dschibouti im Westen aus, quer über den Kontinent einen Gürtel temporärer und permanenter kleinerer Stützpunkte wie Drohnenstationen, Beratungsmissionen, gemeinsamen Manövern etc.

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UZ - Unsere Zeit

junge WeltDie Zusammenarbeit zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Westen ist gescheitert. Zu dieser Einschätzung kommt der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Demokratischen Republik Kongo, Léonard She Okitundu Lundula, im Gespräch mit der Tageszeitung junge Welt.

Berlin (ots) - Die Zusammenarbeit zwischen der Demokratischen Republik Kongo und dem Westen ist gescheitert. Zu dieser Einschätzung kommt der stellvertretende Ministerpräsident und Außenminister der Demokratischen Republik Kongo, Léonard She Okitundu Lundula, im Gespräch mit der Tageszeitung junge Welt.

Die »traditionelle, jahrzehntelange Zusammenarbeit mit den USA, Kanada und den europäischen Ländern« sei ein »totaler Misserfolg« gewesen, so Okitundu Lundula.

Seit zwei Wochen kommt es in der Demokratischen Republik an der Grenze zu Uganda und Ruanda in der Region Rutshuru (Nordkivu) zu heftigen Gefechten zwischen den Rebellen der Bewegung M23 und der kongolesischen Armee. Viele Menschen sind bereits aus dem Gebiet geflohen. Wie der UN-Flüchtlingshochkommissar Antonio Guterres berichtet, haben fast 80.000 Menschen die Region aus Angst vor den Gefechten verlassen.

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