Samstag, 29. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

Junge Aktivistin der CPI(M)Indiens Kommunisten haben den Angriff maoistischer Rebellen am Samstag im indischen Chhattisgarh scharf verurteilt. Die Attacke zielte auf einen Autokonvoi von Anhängern der Kongresspartei, die auf dem Rückweg von einer Kundgebung ihrer Organisation waren. Medienberichten zufolge wurden bei dem Angriff, für den Medienberichten zufolge die CPI-Maoist verantwortlich sein soll, mindestens 28 Menschen getötet.

Auf Einladung und Vermittlung der Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam in Berlin ergab sich die Möglichkeit für ein Treffen des Internationalen Sekretärs der DKP, Günter Pohl, mit den Genossen Hoang Binh Quan, Abgeordneter der Nationalversammlung und Leiter der Kommission für Außenbeziehungen der KP Vietnams, und Bui The Giang, Generaldirektor der Abteilung Westeuropa und Nordamerika dieser Kommission. Das Treffen fand im Beisein der Botschafterin Dr. Nguyen Thi Hoang Anh in offener und herzlicher Atmosphäre statt.

Demonstration der KP von BangladeschWie die Kommunistische Partei von Bangladesch informiert, haben bewaffnete Anhänger der islamistischen Parteien Hefajote Islam und Jamat-e-Islami am vergangenen Sonntag die Zentrale der CPB in Dhaka angegriffen. Sie schleuderten Brandbomben auf das Gebäude, um die Einrichtung des Büros zu zerstören. Ausserdem wurde des Parkhaus gestürmt und in Brand gesetzt. Fünf Fahrzeuge, die der Partei und befreundeten Organisationen gehört hatten, wurden zerstört.

Zum Zeitpunkt des Überfalls hatten der Generalsekretär der Partei und andere Genossen in ihren Büros gearbeitet. Sie konnten gerettet werden. Aus mehreren Teilen von Dhaka eilten Parteimitglieder zum Ort des Geschehens, um die Feuerwehr zu unterstützen und die Parteibüros zu beschützen.

IPPNWIPPNWDie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete internationale Ärzteorganisation IPPNW appelliert an Nordkorea, Südkorea und die USA, weitere Provokationen und gefährliche Machtdarbietungen zu unterlassen und ruft zu diplomatischen Verhandlungen auf. »Unabhängig von den Gründen für die gegenwärtige Eskalation der Spannungen können die jüngsten Präsentationen atomarer Macht durch Nordkorea und die USA im Namen ihrer südkoreanischen Verbündeten nur zwei Ergebnisse zur Folge haben: entweder treten beide Seiten einen Schritt zurück vom Abgrund oder die Abschreckung versagt und Millionen von Menschen erleiden das Schicksal von Hiroshima und Nagasaki«, heißt es in dem Offenen Brief an die Präsidenten Kim, Lee und Obama.

Wolfgang GehrckeWolfgang GehrckeDie Linkspartei hat die Bundesregierung aufgefordert, die diplomatische Vertretung der Bundesrepublik in Pyongyang trotz der Warnungen der nordkoreanischen Regierung nicht zu schließen. Wolfgang Gehrcke, Vorstandsmitglied der Partei, rief dazu auf, statt dessen die diplomatischen Kanäle offenzuhalten.

Es gebe keinen Anlass, die Drohungen aus Nordkorea auf die leichte Schulter zu nehmen, so Gehrcke. »So absurd die Bilder des nordkoreanischen Führers Kim Jong Un auch erscheinen, wenn er Ziele für die Armee festlegt, so steht jedoch ein hoch bewaffnetes Land mit einer großen Armee und modernen Waffen, inklusive der Möglichkeit atomare Waffen einzusetzen, dahinter«.

Fidel Castro und Kim Il Sung 1986 in PyongyangFidel Castro und Kim Il Sung 1986 in PyongyangIn einer neuen »Reflexion« hat der frühere kubanische Präsident Fidel Castro die Regierungen der Demokratischen Volksrepublik Korea und der USA aufgerufen, einen Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel zu verhindern. An die DVRK gerichtet erklärte Castro: »Es wäre nicht gerecht, zu vergessen, dass ein solcher Krieg in besonderer Weise mehr als 70 Prozent der Bevölkerung des Planeten in Mitleidenschaft ziehen würde.« Ein Krieg würde von der koreanischen Bevölkerung riesige Opfer verlangen, ohne dass irgendjemand daraus einen Nutzen ziehen könnte, so Fidel Castro weiter.

Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut dieser Reflexion, die heute vom kubanischen Internetportal Cubadebate veröffentlicht wurde.

Grafik auf der Homepage des Auslandssenders »Stimme Koreas«Grafik auf der Homepage des Auslandssenders »Stimme Koreas«Der nordkoreanische Staats- und Parteichef Kim Jong Un hat die Truppen der Demokratischen Volksrepublik offenbar in einem geheimen Befehl angewiesen, an der Grenze zu Südkorea nicht als erste das Feuer zu eröffnen. Dadurch solle verhindert werden, Seoul und Washington einen Vorwand für einen Schlag gegen Pyongyang zu liefern, berichtet der Moskauer Fernsehsender »Russia Today« unter Berufung auf einen Sender im chinesischen Shanghai. »Der große Führer Nordkoreas, Kim Jong Un, hat den Truppen in der ersten Linie einen geheimen Befehl erteilt, unter keinen Umständen als erste das Feuer zu eröffnen, damit Südkorea und die USA keinen Vorwand für einen Vergeltungsschlag haben«, heißt es demnach in dem chinesischen Sender. Zuvor hatte Kim Jong Un offenbar mit einer Reihe von Besuchen die Truppen an der Grenzlinie inspiziert.

Der Kommunistische Jugendverband Spaniens (UJCE) verurteilt die Militärprovokationen gegen die Demokratische Volksrepublik Korea durch vor allem die USA, Südkorwa und Japan, die neben der Handelsblockade kriegerische Übergriffe und Verletzungen der See- und Luftfahrtsabkommen beinhalten.

Nicolás MaduroNicolás MaduroVenezuelas geschäftsführender Präsident Nicolás Maduro hat mit einer offiziellen Erklärung auf die wachsende Kriegsgefahr auf der koreanischen Halbinsel reagiert und dazu aufgerufen, auf Erklärungen und Handlungen zu verzichten, die einen erneuten Krieg heraufbeschwören könnten. Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut dieser Erklärung:

Kommuniqué

Präsident Nicolás Maduro Moros spricht sich im Namen der Bolivarischen Regierung und des venezolanischen Volkes für den Frieden auf der koreanischen Halbinsel aus und ruft kategorisch dazu auf, die militaristischen Erklärungen und Aktionen einzustellen, die beide Nationen in einen erneuten kriegerischen Konflikt treiben könnten.

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