Das sah nun nicht nach finsterer stalinistischer Tyrannei aus. Nordkoreas „Army of the Beauties“, eine rund 200-köpfige Cheerleader-Truppe, dürfte es zu einer der meistfotographierten Attraktionen der Olympischen Spiele in Pyeongchang gebracht haben. Die jungen Frauen in ihren dunkelroten, schwarz-abgesetzten Mänteln schafften es locker auf die Titelseiten der Weltpresse. Ebenso Kim Yo-jong, Staatschef Kim Jong-uns jüngere Schwester und Direktorin des Ministeriums für Propaganda und Agitation der Koreanischen Demokratischen Volksrepublik (KDVR), die bei einem Treffen mit Südkoreas Präsident Moon Jea-in im Blue House, dem südkoreanischen Präsidentenpalast, eine Einladung für Moon nach Nordkorea überbrachte.

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