• "Wie BILD mit Christian Drosten umgeht, ist für mich eine Katastrophe"

    Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar kritisiert den aggressiven medialen Umgang mit Virologe Prof. Dr. Christian Drosten und anderen Wissenschaftlern. In einem exklusiven Gespräch mit dem RTL-Podcast "FRAGEN WIR DOCH!" sagt Yogeshwar: "Die Art und Weise, wie BILD mit Christian Drosten umgeht, ist für mich eine Katastrophe." Yogeshwar: "Da sollten wir als journalistische Zunft aufstehen und 'Stopp, das geht so nicht!' sagen!"

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  • Der Egoismus und die Folgen

    Wie das STATEC nun anhand von neuen Daten belegen konnte, hat die Corona-Pademie deutliche Spuren in der Psyche der Menschen in Luxemburg hinterlassen. Demzufolge erklärte rund ein Drittel der befragten Personen, ihre psychische Gesundheit habe während der Pandemie und der dazugehörigen Maßnahmen gelitten.

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  • Working Whistleblower: Als Azubi in Zeiten von Corona

    Torben (23) ist im dritten Jahr seiner Mechaniker-Ausbildung in einem Automobilzulieferer-Betrieb in Mittelhessen.

    In dem 350-Mann Betrieb, in dem ich arbeite, wird bis heute (Stand: Ende März) trotz Pandemie noch ganz normal weiterproduziert. Was dem Unternehmen Sorge macht: alle Automobilkonzerne, die wir beliefern, produzieren nicht mehr und haben ihre Werke geschlossen. Aufträge fallen also weg, von uns produzierte Güter können nicht versandt werden. Die Geschäftsführung will in den nächsten Wochen daher nur noch 3 Tage in der Woche produzieren oder die Produktion ganz ausfallen lassen. Unsere Abteilungsleiter sagen, wir sollen Urlaub oder Vorarbeit (also Überstunden, die wir bereits erarbeitet haben) nehmen. Urlaub nehmen, in einer Zeit, in der man nichts machen kann, weil durch Corona alles geschlossen ist und abgesagt wurde? Eine wirkliche Erholung und ein Abschalten vom stressigen Arbeitsalltag ist da nicht drin.

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  • Politik muss Hygienestandards an Schulen sicherstellen

    GEW stellt Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage zur Hygiene an Schulen vor

    „Die Corona-Pandemie hat die Hygienemängel an Schulen aufgezeigt und Versäumnisse deutlich gemacht“, kommentierte die Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Marlis Tepe, die Ergebnisse einer von der GEW beauftragten repräsentativen Umfrage am Donnerstag in Frankfurt a.M. 71,2 Prozent der Befragten teilten die Einschätzung, dass die hygienische Grundausstattung an Schulen vor der Corona-Pandemie durch die Politik vernachlässigt wurde.

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  • Niedriglohn-Sumpf trockenlegen

    „In der Corona-Krise waren die prekär Beschäftigten die Ersten, die ihre Jobs und damit ihre Zukunftsperspektive verloren haben. Leiharbeit, Minijobs und befristete Beschäftigungsverhältnisse bieten Unternehmen Flexibilität, aber für die Beschäftigten bedeuten sie dauerhafte Unsicherheit“, kommentiert Susanne Ferschl, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE, die heute vorgestellte Studie der Bertelsmann-Stiftung zur Situation von Geringverdienenden.

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  • Die Türkei ist kein sicheres Reiseland

    „Die Bundesregierung darf dem Druck der Türkei, die Reisewarnung aufzuheben, nicht nachgeben. Die Türkei ist angesichts von täglich rund 1.300 neu gemeldete Corona-Infektionen und anhaltender politischer Verfolgung auch von deutschen Staatsbürgern kein sicheres Reiseland“, erklärt Sevim Dagdelen, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Auswärtigen Ausschuss, anlässlich des Berlin-Besuchs des türkischen Außenministers Mevlüt Cavusoglu und des Tourismusministers Mehmet Nuri Ersoy.

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  • Fleischkonzern Tönnies bezahlte Sigmar Gabriel als Berater

    NDRSigmar Gabriel wurde von Deutschlands größtem Fleischproduzenten Tönnies als Berater bezahlt. Dies belegen Dokumente, die dem ARD-Magazin "Panorama" (NDR) vorliegen. Demnach ist der ehemalige Bundeswirtschaftsminister seit März 2020 bis mindestens Ende Mai 2020 für den Konzern tätig gewesen. Gabriel erhielt bislang offenbar ein Pauschalhonorar von 10.000 Euro im Monat sowie ein zusätzliches vierstelliges Honorar für jeden Reisetag. Die Tätigkeit sollte auf zwei Jahre angelegt sein.

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  • Kuba öffnet wieder für internationalen Tourismus

    Den nachstehenden Beitrag haben wir aus der deutschsprachigen Online-Ausgabe der kubanischen Tageszeitung Granma übernommen.

    Ab heute empfängt Kuba erneut internationalen Tourismus, nachdem die Landesgrenzen aufgrund der von COVID-19 verursachten sanitären Krise über drei Monate geschlossen waren, meldete ACN.

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  • Kliniken: Gesetzliche Personalbemessung schnell einführen - Corona-Prämie für alle Beschäftigten!

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft sieht sich in vielen Punkten einig mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), die heute (1. Juli 2020) ihre Lehren aus der Corona-Pandemie der Öffentlichkeit präsentiert hat. „Vorhaltekosten und Investitionen müssen auskömmlich finanziert, die Potenziale der Digitalisierung genutzt und für Schutzausrüstung muss Vorsorge getroffen werden – in all diesen Fragen ziehen wir mit der Deutschen Krankenhausgesellschaft an einem Strang“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler. „Unser wichtigstes gemeinsames Anliegen ist die rasche Einführung einer bedarfsgerechten Personalbemessung. Der Bundesgesundheitsminister steht in der Pflicht, die PPR 2.0 schnell per Gesetz auf den Weg zu bringen.“ Gemeinsam mit der DKG und dem Deutschen Pflegerat hat ver.di bereits im Januar ein Instrument zur Personalbemessung in der Pflege, die PPR 2.0, vorgestellt.

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  • ver.di fordert Corona-Prämie für freie Träger

    Mit einem offenen Brief fordert der ver.di-Betriebsrätearbeitskreis „Soziales Berlin“ den Regierenden Bürgermeister von Berlin auf, die Ankündigung zur Zahlung einer Corona-Prämie auch für die Beschäftigten im Berliner Sozial- und Erziehungsdienst bei freien Trägern umzusetzen. Außerdem fordern sie den Regierenden Bürgermeister auf, die Pläne des Senats zur Überwindung der teilweise dramatisch schlechteren Bezahlung dieser Beschäftigten im Vergleich zu Beschäftigten im Landesdienst darzulegen. Im ver.di-Betriebsrätearbeitskreis „Soziales Berlin“ vernetzen sich Interessenvertreter/innen freier Träger in Berlin mit rund 9.000 Beschäftigten.

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  • Arbeitslosenzahlen - Die Beschäftigten brauchen Sicherheit

    Anja Piel, DGB-Vorstandsmitglied, sagte zu den Arbeitsmarktzahlen am Mittwoch in Berlin:

    „Mit dem Instrument Kurzarbeit wurde am Arbeitsmarkt in den letzten Monaten das Schlimmste verhindert, die Arbeitslosigkeit bleibt auf einem niedrigeren Niveau als befürchtet.

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  • Deutschland ist schrecklich

    Inge Bultschnieder lebt in Rheda-Wiedenbrück, wo Clemens Tönnies eine der größten Fleischfabriken Europas betreiben lässt. Bultschnieder gründete 2013 die „Interessengemeinschaft WerkFAIRträge“, eine lokale Initiative für die Rechte von Fleischarbeitern.

    UZ: Neulich haben Sie in einem Interview gesagt: „Die Subunternehmer wissen, wie man aufmüpfige Arbeiter zur Räson bringt.“ Was haben Sie gemeint?

    Inge Bultschnieder: In Gesprächen haben mir Arbeiter erzählt, dass sie Angst haben, ihren Job zu verlieren, wenn sie ein Interview geben oder wenn sie krank sind. Meine Geschichte mit den Fleischarbeitern hat damit begonnen, dass ich damals meine Bettnachbarin im Krankenhaus kennengelernt habe, Katya. Sie war im Tönnies-Werk zusammengebrochen und hat mir gesagt, sie könne nicht im Krankenhaus bleiben, weil sie Angst hatte, gefeuert zu werden. Ich habe ihr versprochen, sie bei mir aufzunehmen. Ich habe sie später noch ein paar Mal mit 40 Grad Fieber zur Arbeit gefahren, sie ist nochmal zusammengebrochen, danach hatte sie ihren Job nicht mehr.

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  • Demo am Samstag in Wien: Niemanden zurücklassen!

    Demo: Niemanden zurücklassen – Arbeitslosengeld erhöhen
    Samstag / 4. Juli 2020 / 14:00 / Mariahilferstraße 75 bis zum Ballhausplatz / Wien

    „Niemand wird zurückgelassen!“ tönte die Bundesregierung zu Beginn des Corona-Lockdown. Seither sind fast drei Monate vergangen und noch immer warten Millionen Menschen auf konkrete Unterstützung. Hunderttausende fühlen sich und sind existenziell bedroht.

    Wir fordern deshalb von Bundesregierung und Nationalrat als sofortige Maßnahmen zur Existenzsicherung der betroffenen:

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  • Gelegenheit macht Diebe

    In vielen kleineren und größeren Krisen geübt, ist das herrschende Personal der kapitalistischen Staaten mit großem Eifer dabei, auch aus der durch das Corona-Virus verschärften aktuellen Krise noch Kapital zu schlagen. Wir verbuchen das als eine weitere Lektion zum Thema »Der gewöhnliche Kapitalismus«.

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  • Amazon-Beschäftigte lassen nicht locker: Streik an sechs Standorten

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten an sechs Standorten des Versandhandelskonzerns Amazon für Montag und Dienstag zum Streik aufgerufen. Sie setzt damit die Kampagne für den Abschluss eines Tarifvertrags „Gute und gesunde Arbeit“ fort, deren Auftakt in der vergangenen Woche bereits Aktionstage an mehreren Niederlassungen des Unternehmens bildeten.

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  • Der Ausweg aus der Krise heißt Aufbruch, nicht Rückkehr

    Im Konjunktur-Flash des statistischen Amtes von Juni 2020 kann man lesen, die Einführung des kostenlosen öffentlichen Transports und der Rückgang der Erdölpreise habe den Preisindex stark abgebremst. Vor 2022 sei nicht mit einer Indextranche zu rechnen.

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  • Europarat nimmt Corona-Bericht von Andrej Hunko mit großer Mehrheit an

    Mit 90 Prozent Zustimmung hat der Ständige Ausschuss der Parlamentarischen Versammlung des Europarates einen Berichtsentwurf des Aachener Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko, der stellvertretender Vorsitzender und europapolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE ist, angenommen. Der Bericht befasst sich mit ersten Lehren aus dem Umgang mit der Covid-19-Pandemie.

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  • Studiengebühren rückerstatten – Studierendenrechte erkämpfen!

    Gemeinsam haben wir gestern in ganz Österreich ein lautstarkes Zeichen gegen die Verschlechterungen der Studienbedingungen durch die Folgen der Corona Maßnahmen gesetzt.

    Für uns ist eines klar: Die Kosten der Krise dürfen nicht auf unseren Rücken ausgetragen werden! Während viele von uns durch die Maßnahmen in die Arbeitslosigkeit geschlittert sind, pressen uns die Universitäten für eine mangelhafte Lehre den letzten Cent aus den Taschen. Doch das lassen wir nicht weiter zu!

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  • Gemeinsam mit echter Solidarität für soziale Gerechtigkeit

    Die KPL stellt fest, dass den großen Worten von Solidarität, die während der Gesundheitskrise von den Regierenden geäußert wurden, nur selten die entsprechenden Taten folgen. Die Solidarität der Regierenden hört immer noch da auf, wo die Interessen des Kapitals beginnen.

    Wie in vorherigen kapitalistischen Krisen werden auch in dieser Gesundheits- und Wirtschaftskrise die negativen Auswirkungen auf die Schultern der Lohnabhängigen abgeladen, während die Großbetriebe und Banken, die auch während der Krise noch hohe Profite machen, verschont bleiben.

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  • Vernetzt gegen Sozialpartnerschaft

    Die Corona-Pandemie ändert vieles in unserem Alltag, so auch im Arbeitsleben und bei den Möglichkeiten, sich in Betrieb und Gewerkschaft zu engagieren. Vielerorts wird Kurzarbeit gefahren. Die Hygieneregeln am Arbeitsplatz erschweren das direkte Gespräch mit den Kolleginnen und Kollegen. Auch Home-Office ist eine Hürde für die Agitation im Betrieb. Gründe genug, die turnusmäßige Vernetzungskonferenz der DKP in Nordrhein-Westfalen nicht ausfallen zu lassen, sondern auf neue, auf digitale Schienen zu setzen: Die dritte Konferenz dieser Art fand als Videokonferenz statt.

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