Gerhard Hallermayer || Am 15.08.2018 veröffentlicht

Mit rassistischen Schuldzuweisungen zog Anfang August 2018 der Oberbürgermeister von Duisburg, Sören Link (SPD), über die Bewohner des Duisburger Stadtteils Marxloh her. Er bemühte sich auf diese Weise, der Forderung nach Kürzung des Kindergeldes für Kinder Nachdruck zu verleihen, die im Ausland leben, während ihre Eltern in Deutschland arbeiten. „Kriminelle Netzwerke von Schleppern und Schleusern“, so Link, würden gezielt Menschen nach Deutschland bringen, um hier Kindergeld und andere Sozialleistungen „abzugreifen“. Mit welchen Problemen die Bewohner von Marxloh tatsächlich konfrontiert sind, schilderte Silvia Brennemann vom Duisburger Netzwerk gegen rechts am 2. Juli 2016.

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