Gerhard Hallermayer || Am 15.03.2018 veröffentlicht

Mit dem "Auschwitz-Erlass" hatte Heinrich Himmler am 16. Dezember 1942 den Auftakt für die reichsweiten Deportationen der Sinti und Roma in das Vernichtungslager Auschwitz gegeben. Schon am 8. März 1943 begannen in München die Verhaftungen ganzer Familien. Bis heute ist die exakte Zahl ( man geht von mindestens 110 Deportierten aus München aus) nicht bekannt. Die wenigen überlebenden Sinti und Roma erfuhren nach Kriegsende weder eine Anerkennung als Opfer nationalsozialistischer Verfolgung noch erhielten sie Entschädigungsleistungen. Bis heute werden Sinti und Roma diffamiert und diskriminiert.

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