06 | 04 | 2020

Die Tarifvertragsparteien haben sich vor dem Hintergrund der Corona-Epidemie auf eine Einigung verständigt. Die Abschlüsse zeigen, dass die IG Metall auch in kritischen Zeiten in der Lage ist, jetzt den Fokus auf die Sicherung von Beschäftigung und Einkommen sowie den Gesundheitsschutz zu legen: „Unsere 'Solidar-Tarifverträge' leisten ein Beitrag zur Abfederung der Folgen von Corona und stärken den solidarischen Zusammenhalt. Die Tarifergebnisse liefern richtige Antworten auf die Herausforderungen, denen sich die Beschäftigten und die Unternehmen, in denen sie arbeiten, ausgesetzt sehen. In dieser besonders schwierigen Situation geht es darum, Entgeltverluste durch Kurzarbeit zu mildern, soziale Härten zu vermeiden und schnelle Lösungen...

IG Metall ruft auch Arbeitgeber anderer Branchen zu Zuzahlungen auf – Ärger um Drohung mit Tarifflucht

Die IG Metall und der Arbeitgeberverband intex haben in der Corona-Krise per Tarifvertrag vereinbart, dass die Unternehmen das Kurzarbeitergeld für die Beschäftigten der Branche Textile Dienste auf mindestens 80 Prozent des Nettolohns aufstocken. Außerdem richten die Unternehmen Solidartöpfe...

Bildungsgewerkschaft zu Entscheidungen von Bundestag und Bundesrat zur Bewältigung der Corona-Krise

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) erkennt in den Maßnahmen für den Bildungsbereich, die Bund und Länder jetzt beschlossen haben, viele richtige Entscheidungen, aber auch noch weiteren Handlungsbedarf. „Es gibt Licht und Schatten. Wir werden uns dafür einsetzen, dass bei Bedarf...

„Angesichts der Corona-Krise brauchen wir jetzt dringend einen allgemeinen Abschiebestopp. Das Menschenrecht auf Gesundheit ist unteilbar, deswegen sind Abschiebungen unverantwortlicher denn je“, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke.

Die Abgeordnete weiter:

„In einer Zeit, in der das gesellschaftliche Leben stillsteht, die Menschen zu Hause bleiben...

Bereits vor einigen Tagen lies Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verlauten, Geflüchtete nun als Erntehelfer*innen einsetzten zu wollen. Da die bisherigen Erntehelfer*innen aufgrund von Corona nun nicht mehr zur Verfügung stehen, wird nun nach Ersatz gesucht. Geflüchtete die bisher nicht arbeiten durften, sollen nun einspringen. Am Donnerstag, den 26.03.2020 veröffentlichte das...

„Die Menschen mit Pflegebedarf hat die Bundesregierung als besondere Risikogruppe im Schutzpaket vergessen“, erklärt Pia Zimmermann, Sprecherin für Pflegepolitik der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Debatte des Bundesrats über die Maßnahmenpakete der Bundesregierung zur Corona-Krise. „Menschen mit Pflegebedarf gehören besonders häufig zur Risikogruppe der Älteren oder Vorerkrankten. Aber für...

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hält wesentliche Vorschläge der Mehrheit der Rentenkommission für falsch. Das betont der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke in einer Stellungnahme.

Demnach schlägt die Rentenkommission gegen das Votum des DGB einen Korridor beim Rentenniveau von 44 bis 49 Prozent vor, der künftig - beginnend ab dem Jahr 2025 - gelten soll. Zudem soll das...

Ein in der Corona-Krise besonders wichtiger Bereich sind die Kindertagesstätten. Hier werden zurzeit vor allem Kinder betreut, deren Eltern in sog. systemrelevanten Berufen tätig sind. Daher kommt den Kitas eine besondere Bedeutung zu. Daneben ist zu erwarten, dass bei steigenden Infektionszahlen die Arbeit der Kitas einerseits wichtiger wird, um bestimmte Bereiche arbeitsfähig zu halten...

„Es ist nicht akzeptabel, dass in vielen so genannten systemrelevanten Berufen Löhne weit unter dem Durchschnitt gezahlt werden. In vielen dieser systemrelevanten Bereiche müssen die Löhne dringend angehoben werden“, erklärt Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Löhnen von...

Die derzeitigen Arbeitsbelastungen sind für viele Beschäftigte in versorgungsrelevanten Bereichen enorm. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordere die Arbeitgeber deswegen auf, in allen betroffenen Bereichen eine besondere Anerkennung von zusätzlich 500 Euro je Monat, in dem die Krise andauert, zu zahlen, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Werneke: „Unsere Forderung an die Politik...

Fragen an Jan Otto, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Ostsachsen

Wie sieht Eure aktuelle Situation in der Geschäftsstelle Ostsachsen aus?

Jan Otto: Wir haben leider viele Betriebe, die in die Kurzarbeit gehen müssen –besonders betroffen sind wir von den Grenzschließungen, da wir viele Berufspendler aus Polen und Tschechien in unseren Betrieben haben, die jetzt nicht mehr ohne weiteres hier...

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