Am heutigen Dienstag, dem 4. August 2020 hat die erste Verhandlungsrunde für den öffentlichen Personennahverkehr in Brandenburg begonnen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) verhandelt mit den Arbeitgebern der 17 Brandenburger Nahverkehrsunternehmen, die Mitglied im Kommunalen Arbeitgeberverband Brandenburg sind. Von der Tarifrunde sind mehr als 3.000 Beschäftigte betroffen. Die erste Runde blieb ohne Ergebnis, die Arbeitgeberseite, die durch den KAV vertreten wird, hat auch noch kein Angebot vorgelegt. Die Verhandlungen werden voraussichtlich am 27. August 2020 fortgesetzt.

Die Löhne in der Brandenburger ÖPNV-Branche sind im bundesweiten Vergleich nicht gut. Die Konkurrenz u.a. zu Berlin macht es den Brandenburger Unternehmen zunehmend schwerer, geeignetes Personal zu finden. Daher fordert ver.di in dieser Tarifrunde, die Brandenburger Entgelte an das Berliner Niveau anzugleichen. Z.B. erhält ein Brandenburger Busfahrer im Vergleich zu einem Berliner Kollegen bis zu rund 400 € weniger.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg

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