Nachdem sich in der vergangenen Woche etwa 800 Kolleginnen und Kollegen der Post AG in Niedersachsen und Bremen an Warnstreikmaßnahmen beteiligt haben, ruft die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Freitag und Sonnabend (18. und 19. September) zu weiteren Streikmaßnahmen auf. Betroffen sind die Brief-und Paketzustellung.

„Das Verhalten der Post AG ist unmöglich und ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, die in Zeiten der Corona-Pandemie Erhebliches geleistet haben“, betont Thomas Warner, Landesfachbereichsleiter Postdienste. Mit mit den Streikmaßnahmen werde noch einmal ein deutliches Signal an die Arbeitgeber gesendet.

ver.di fordert die Erhöhung der Einkommen und Ausbildungsvergütungen um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Zudem verlangt ver.di für die Auszubildenden eine Erhöhung um 90 Euro und eine Fortschreibung der Postzulage für die verbeamteten Postbeschäftigten.

Die 3. Verhandlungsrunde für die ca. 140.000 Tarifbeschäftigten findet am 21. und 22. September statt.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Niedersachsen-Bremen