Samstag, 29. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

Protest gegen Bärgida in Berlin. Foto: GillyBerlin, on Flickr (CC BY 2.0) Protest gegen Bärgida in Berlin.
Foto: GillyBerlin, on Flickr (CC BY 2.0)
Während sich in Dresden am Montag nach Polizeiangaben rund 18000 Menschen zum wohl größten Rassistenaufmarsch seit den Nürnberger Reichsparteitagen versammelten, protestierten bundesweit Zehntausende gegen »Pegida« und ihre bislang weitgehend erfolglosen örtlichen Ableger. So verhinderten in Berlin etwa 5000 Antifaschisten, dass etwa 150 Leute – unter ihnen Aktivisten der AfD und der NPD – vom Roten Rathaus zum Brandenburger Tor ziehen konnten. Die Polizei ging zunächst gewaltsam gegen die Protestierenden vor und nahm mehrere Antifaschisten fest, verzichtete dann aber auf eine Räumung der Blockaden – »aus Rücksicht auf Kinder in den Reihen der Gegendemonstranten«, wie Berliner Medien einen Polizeisprecher zitierten.

 

In Köln jubelten Tausende Gegendemonstranten, als bekannt wurde, dass die geplante »Kögida«-Demonstration über die Rheinbrücke zum Dom abgesagt werden musste. In Frankfurt verloren sich gerade einmal zwölf (!) Rassisten zu »Fragida«, während nach Angaben der »Frankfurter Neuen Presse« etwa 350 Antifaschisten gegen die Aktionen der Islamfeinde demonstrierten. Auch in Dresden setzten etwa 4000 Menschen ein lautstarkes Zeichen gegen die Zusammenrottung der Rassisten in ihrer Stadt.

Kommentare   

# SeucheKoji 2015-11-23 18:10
Also "Seuche", liebe Leute, das ist doch die Lingua Tertii Imperii. Lasst Euch nicht Eure Herzen vergiften.

Ich habe den Eindruck, dass es besser ist die Leute vor sich hin demonstrieren zu lassen. Sonst gerieren sie sich noch als Opfer oder wir nehmen im Kampf gegen sie eine hässliche Seite an, und das wäre doch extrem schade.
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