ver.di Baden-Württemberg fordert die Landesregierung auf, die von Kurzarbeit betroffenen Beschäftigten im Land jetzt in dieser für sie existenziellen Krise nicht alleine zu lassen.

Martin Gross, ver.di Landesbezirksleiter: „Noch gibt es eine Chance für eine bundesweite Regelung. Wir fordern Thomas Strobl und Nicole Hoffmeister-Kraut eindringlich auf, sich in der Union für eine verpflichtende Aufstockung des Kurzarbeitergeldes für alle Beschäftigten einzusetzen. Wir müssen solidarisch und miteinander durch diese Krise gehen. Die Entlastung der Arbeitgeber bei den Sozialversicherungsbeiträgen muss deshalb als Aufstockung bei den Beschäftigten spürbar im Geldbeutel ankommen. Für viele Kolleginnen und Kollegen im Land ist das eine existenzielle Frage.“

Sollte sich die Bundesregierung bis Montag nicht auf eine solche Aufstockung einigen können, sieht ver.di auch das Land in der Pflicht. Ansonsten droht vielen Betroffenen ein Abrutschen in die Grundsicherung (Hartz IV).

Gross: „Es ist großartig, wie schnell und unkompliziert die Landesregierung derzeit alles in die Wege leitet, um den Unternehmen im Land jetzt zu helfen. Das erwarten wir aber auch für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger. Wenn eine Aufstockung im Bund scheitert, braucht es eine Landeslösung. Damit wir in Baden-Württemberg gemeinsam und solidarisch die Krise meistern.“

Quelle:

ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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