Als „unerträglich“ bezeichnete Renate Gensch, Landesvorsitzende der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di Berlin-Brandenburg, die heutige Attacke auf ein ARD-Team bei einer nicht angemeldeten Demonstration vor dem Berliner Reichstag. Zum Glück sei niemand verletzt worden und der Angreifer sofort von den anwesenden Polizisten festgenommen worden. Renate Gensch: „Medienvertreter sind kein Freiwild! Sie stehen für die Presse- und Meinungsfreiheit in der Bundesrepublik, also auch für die Grundrechte, für die diese Demonstranten vermeintlich protestieren.“

In den sozialen Medien hatte der Koch Attila Hildmann zu der nicht angemeldeten Versammlung vor dem Reichstag aufgerufen. Er war in den vergangenen Wochen immer wieder mit Verschwörungstheorien rund um die Corona-Krise aufgefallen. Der Flashmob, an dem mehrere hundert Demonstranten vorwiegend rechter Gruppierungen teilgenommen hatten, richtete sich gegen die Corona-Beschränkungen der Bundesregierung.

Nach „Lügenpresse“-Rufen war ein Mann aus der Menge gestürmt und hatte nach einem Tontechniker des ARD-Teams getreten, dessen Ton-Angel beschädigt wurde, wie in einem Video zu sehen ist. Bereits vor fünf Tage hatte die dju den schlimmen Angriff mit mehreren Verletzten auf das ZDF-Team der ,heute show‘ auf Schärfste verurteilt. „Körperliche Gewalt und Bedrohungen gegen Journalisten dürfen wir nicht hinnehmen,“ sagte die dju-Landesvorsitzende.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Berlin-Brandenburg

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