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Hessen

Auf einer außerordentlichen Streikversammlung in Wetzlar haben die ver.di-Mitglieder des von der Firma Synlab MVZ Leverkusen betriebenen Labors an den Lahn-Dill-Kliniken den ab Montag geplanten Streik für eine Woche ausgesetzt.

„Wir appellieren an die Arbeitgeberseite, ihrer Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung im Lahn-Dill-Kreis nachzukommen und endlich mit der Gewerkschaft ver.di zu verhandeln“, erklärt Georg Schulze-Ziehaus, Landesfachbereichsleiter Gesundheit bei ver.di Hessen: „Wir haben von Synlab bisher weder ein Angebot zur Aufnahme von Tarifverhandlungen erhalten, noch ist die Geschäftsführung auf unserer wiederholten Angebote eingegangen, über die Notdienstbesetzung während eines Streiks zu verhandeln.“

Nach Auffassung von Schulze-Ziehaus wirkt sich die Entscheidung der Lahn-Dill-Kliniken zur Ausgliederung ihrer Labore inzwischen negativ auf die Versorgung aus. „Nicht nur in den Zeiten der Corona-Gefahr kann ein Labor mit Personalgewinnungsproblemen aufgrund der weit untertariflichen Bezahlung ein Sicherheitsrisiko für die Versorgung der Patienten sein“, meint Schulze Ziehaus, „ver.di steht weiter für Verhandlungen zur Verfügung. Wir erwarten, dass die Synlab Geschäftsführung die Streikaussetzung in der kommenden Woche nutzt, um zum Telefonhörer zu greifen - meine Rufnummer ist dort bekannt.“

Quelle:

ver.di Landesbezirk Hessen

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