Wie die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) mitteilt, wird es am Donnerstag (16.01.2020) zu einem Warnstreik im Bereich des TV-N Mecklenburg-Vorpommern, also des öffentlichen Personennahverkehrs, kommen. Der Warnstreik beginnt mit Dienstbeginn und endet gegen 10.00 Uhr.

Der TV-N deckt den Nahverkehrsbereich mit rund 1500 Beschäftigten im ganzen Land ab.

„In der 1. Verhandlungsrunde wurden die Tarifverhandlungen mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband Mecklenburg-Vorpommern (KAV MV) bereits vertagt, da die Arbeitgeberseite nicht im Stande war, ihr enttäuschendes Angebot einer Einmalzahlung für das Jahr 2020 in Höhe von 700 €, die in vier Raten zu 175 € ausgezahlt werden sollte, nachzubessern“, so Karl-Heinz Pliete, Verhandlungsführer von ver.di Nord.

Diese Zahlungen sind nicht nachhaltig und verändern das regelmäßige Einkommen nicht, was zu einer Ablehnung durch die Tarifkommission geführt hat.

„Damit der KAV MV in der kommenden 2. Verhandlung am 17. Januar 2020 ein Angebot unterbreitet, das sich an unserer Forderung orientiert, bleibt nur der Gang auf die Straße. Das werden wir nun am Donnerstag umsetzen und die Beschäftigten zum Warnstreik aufrufen“, so Pliete weiter.

Betroffen sein werden die Busse in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Es wird zu erheblichen Einschränkungen insbesondere in den Morgenstunden kommen.

ver.di Nord fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 2,06 Euro pro Stunde ab dem 01.01.2020 und einen Angleichungsschritt an die Busfahrerkolleginnen und -kollegen in anderen TV-N Tarifgebieten von 100 €. Der Tarifvertrag soll eine Laufzeit von 12 Monaten bekommen.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Nord

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