15 | 12 | 2019

Fridays for FutureAus dem Aufruftext von Fridays For Future:

Am 20.09 gehen wir #allefürsklima auf die Straße!

Die Artenvielfalt schwindet und Wetterextreme nehmen zu: Hitze und Dürre auf der einen Seite, Stürme und Überschwemmungen auf der anderen. Gletscher schmelzen und steigende Meeresspiegel bedrohen Küstenregionen, während geschwächte Böden und Wassermangel die Versorgung von 1,3 Milliarden Menschen gefährden.

Der Weltklimarat prognostiziert, dass eine Beschränkung der Erderwärmung auf 1,5 °C nur dann zu erreichen ist, wenn in den nächsten Jahren der Ausstoß von CO2 um etwa die Hälfte gesenkt wird. Hiervon sind wir nicht nur meilenweit entfernt, im Gegenteil: allein letztes Jahr stieg der weltweite CO2-Ausstoß weiter an.

Auch Deutschland wird seine in Paris gemachten Zusagen für 2020 nicht einhalten.

Es wird immer deutlicher, dass die auf Wachstum ausgerichtete Wirtschaft die Klimakrise verschärft, weil noch mehr Treibhausgase freigesetzt und Ressourcen verschwendet werden, statt durch nachhaltiges Wirtschaften und eine ökologisch ausgerichteten Forst- und Landwirtschaft CO2-Neutralität anzustreben. Wir sind dabei, die Erde in einen lebensfeindlichen Planeten zu verwandeln.
Weil keine nachhaltige Klimapolitik in Sicht ist, ist es Zeit, dass nicht nur die junge Generation, sondern wir #allefürsklima aufstehen und auf die Straße gehen!

Wir sagen: Trippelschritte und allgemeine Lippenbekenntnisse zu den Pariser Klimazielen reichen nicht.


Stattdessen fordern wir konkrete Maßnahmen, die sozialverträglich gestaltet werden und keinesfalls zu Lasten von Menschen mit geringem Einkommen gehen.

Wir treten für Klimagerechtigkeit und zukunftsweisende Arbeitsplätze ein.
Wir brauchen einen schnellstmöglichen Kohleausstieg, eine nachhaltige und umweltschonende Landwirtschaft, eine umfassende Mobiltätswende mit einem flächendeckenden ÖPNV für alle!

Die Wirtschaft muss auf die Bedürfnisse und Erfordernissen von Mensch und Natur ausgerichtet sein, damit menschenwürdiges Leben und die nachhaltige Bewahrung der Lebensgrundlagen auf diesem Planeten möglich sind.

Viele haben begriffen, dass die heute lebenden und die künftigen Generationen mit den Folgen der Klimakrise konfrontiert werden. Das Zurücklehnen ist vorbei: Am 20.09. werden wir uns gemeinsam, generationsübergreifend, aktiv gegen die Klimakatastrophe stellen.
Viele haben lange genug zugesehen – seid mit uns dabei wenn #allefürsklima auf die Straße gehen!

CLIMATE JUSTICE NOW!

Mitgetragen wird die Demo unter anderem von: - Parents for Future Köln - Scientists for Future Köln - Students for Future Köln - DGB Köln - GEW Köln - DFGVK - Alte Feuerwache Köln - ver.di Jugend Köln-Bonn-Leverkusen - ver.di Bezirk Köln-Bonn-Leverkusen - AsTa-Uni Köln - EVG Köln - Extinction Rebellion Köln - Ende Gelände - Robin Wood - RADKOMM - Greenpeace Köln - Interventionistische Linke Köln - DFG-VK Gruppe Köln - Gemeinwohl-Ökonomie Köln-Bonn - Zero Waste Köln - Seebrücke Köln - AufBäumen - Internationale Jugend Rheinland - Frauen*streik Bündnis - K2 - Young Struggle Köln - Bündnis Verkehrswende Köln - Bündnis Mietwahnsinn NRW - Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller - SDAJ Köln - Recht auf Stadt - SAV Köln - BSV Köln - Attac Köln - Antifa AK (...ums Ganze!) - Köln gegen Rechts - DIDF - DIDF Jugend

Quelle:

DKP Rheinland-Westfalen

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