Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Entscheidung der vier großen Lebensmitteleinzelhändler (Edeka, Rewe, die Schwarz-Gruppe und Aldi), die durch die Landesregierung genehmigte Sonntagsöffnung vorerst nicht zu nutzen.

„Die Beschäftigten im Einzelhandel leisten in der derzeitigen Corona-Krise Außergewöhnliches und werden durch die Situation extrem belastet, wie auch andere Beschäftigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur. Diese Anforderungen zehren an der Gesundheit der Kolleginnen und Kollegen, die in all diesen Bereichen tätig sind. Sie arbeiten am Limit. Daher ist es von großer Bedeutung, die Arbeitsfähigkeit zu erhalten. Im Sinne der Versorgungssicherheit für die Bevölkerung mit Lebens- und Drogerieartikeln ist es besonders wichtig, den Gesundheitsschutz im Blick zu haben und beispielsweise auch Pausenzeiten zu beachten. Beschäftigten brauchen einen Tag der Ruhe in der Woche, um sich von der Belastung erholen können“, so die Fachbereichsleiterin für den Handel in Nordrhein-Westfalen, Silke Zimmer.

 „Die Geschäfte bieten den Kundinnen und Kunden werktags ausreichend Zeit, die Einkäufe über den ganzen Tag verteilt zu tätigen. Daher begrüßen wir es, dass die vier großen Lebensmitteleinzelhändler erklärt haben, die Sonntagsöffnung vorerst nicht nutzen zu wollen. Selbstverständlich steht für alle die Versorgung der Bevölkerung und die Warenverfügbarkeit an erster Stelle und ist täglich neu zu bewerten“, ergänzte der stellvertretende ver.di-Landesbezirksleiter Frank Bethke.

Quelle:

ver.di NRW

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