Heute kam es zu einer ersten Tranche von Lohnauszahlungen bei der insolventen Firma Spargel Ritter. Keiner der Saisonarbeiter*innen wurde der vertraglich zustehende Lohn ausgezahlt.

Dennoch variierte die Höhe der Lohnzahlungen erheblich. Zum Teil wurden 500 Euro ausbezahlt, zum Teil nur 50. Eine Einzelperson erhiehlt nur 5 Euro. Einige Saisonarbeiter*innen verfügen damit nicht einmal über genug Geld, um in ihre Heimat zurückzukehren.

Die Insolvenzverwaltung hat durch den Einsatz von bedrohlichen Sicherheitsdiensten versucht, Druck auf die Arbeitnehmer*innen auszuüben. Vermutlich sollten sie dazu gebracht werden, von weiteren Forderungen Abstand zu nehmen. Durch die Arbeit der Gewerkschaft FAU Bonn, die die Interessen der Arbeitnehmer*innen vertritt, konnte dies verhindert werden. Bei der Auszahlung war ein Anwalt der Gewerkschaft zugegen. Dies war nur auf erheblichen Druck der Gewerkschaft möglich.

Das überhaupt Löhne im mittleren dreistelligen Bereich ausgezahlt wurden, wertet die Gewerkschaft als Teilerfolg. Max Schnetker, Aktivist der FAU Bonn: „Der heutige Tag hat bewiesen, dass gewerkschaftlicher Druck Wirkung zeigt. Dennoch dürfen wir hier nicht stehen bleiben. Unser Ziel bleibt, dass im Insolvenzverfahren alle Lohnforderungen vollständig erfüllt werden.“

Quelle:

Freie Arbeiterinnen und Arbeiter Union

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