Drucken
Sachsen

Ver.di betrachtet mit großer Sorge die aktuelle Lage bei der Wäscherei Elis in Neustadt an der Orla, die als Dienstleister für mehrere Krankenhäuser in Sachsen und Thüringen tätig ist.

Die Beschäftigten befinden sich seit längerer Zeit in einer Tarifauseinandersetzung, unterstützt von der Industriegewerkschaft Metall. Offensichtlich kommt es nun zu ersten Produktionsverlagerungen und Einschüchterungsversuchen durch die Geschäftsführung.

„Es ist ein Unding, wie dort mit den Beschäftigten umgegangen wird. Hausverbote und Freistellungen sind Maßnahmen, die wir verurteilen. Im Unternehmen wird die Wäsche für mehrere tausend Patienten und die der Beschäftigten gewaschen. Sauberkeit und Hygiene sind oberstes Gebot, eine angemessenen Entlohnung und die entsprechende Wertschätzung haben sich die Beschäftigten verdient“, fordert Philipp Motzke, Gewerkschaftssekretär im Bereich Gesundheitswesen.

„Angemessen sind in diesem Falle Löhne und Gehälter, die deutlich über dem gesetzlichen Mindestlohn liegen“, präzisiert der Gewerkschafter.

Ver.di erklärt sich ausdrücklich solidarisch und wird mit den Betriebs- und Personalräten aus den Krankenhäusern beraten, wie man die streikenden Beschäftigten bei Elis unterstützen kann.

„Gute Arbeitsbedingungen sind die Grundvoraussetzungen, um eine hochwertige Qualität abliefern zu können. Nur so werden Übertragungen von Krankenhauskeimen verhindert. Das gibt es nicht zum Nulltarif. Gute Arbeit, gute Bezahlung, gute Hygiene“.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie fortfahren, ohne die Einstellungen Ihres Browsers anzupassen, wird davon ausgegangen, dass Sie alle Cookies dieser Webseite empfangen möchten. Sofern Sie die Cookies dieser Webseite ablehnen oder löschen möchten, können Sie dies in den Einstellungen des Browsers tun. Beachten Sie aber, dass die Bedienbarkeit der Webseite damit eingeschränkt sein kann.