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Schleswig-Holstein

Die Landesfachkommission Rettungsdienst der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat über die Situation der Kolleginnen und Kollegen in einer landesweiten Telefonkonferenz beraten. Drei Themen beherrschten die Beiträge der Rettungsdienstbeschäftigten in Schleswig-Holstein: Schutzmaßnahmen, Beschäftigte in Risikogruppen und das Verhalten der Patienten.

Die Rettungsdienstler stellen schon jetzt fest, dass nicht ausreichend angemessene Schutzkleidung zum Eigenschutz vor Infektionen zur Verfügung steht. Gleichzeitig werden, anders als in vielen Kliniken des Landes, Beschäftigte mit Vorerkrankungen, die zu den vom Robert-Koch-Institut benannten Risikogruppen zählen, nicht durch geeignete Maßnahmen vor der für sie besonders gefährlichen Infektion geschützt. In manchen Kreisen sind diese nicht einmal erfasst worden, um entsprechende Maßnahmen für die Einsatzplanung durchzuführen. Aus ver.di-Sicht sind hier die Arbeitgeber in besonderer Verantwortung, gemeinsam mit Betriebs- und Personalräten geeignete Lösungen zu finden.

Sehr schwierige Situationen mit Patienten, die erst während des Transportes von ihrem Covid-19-Verdacht berichten, hat es schon gegeben. Das wurde uns von den Rettungsdienstlern im Schleswig-Holstein geschildert. Hier appellieren wir zum Schutze aller, als die Gewerkschaft ver.di für die Rettungsdienstler, an die Bevölkerung, bereits im Rahmen des Notrufs auf den Verdacht bzw. die Infektion hinzuweisen. So kann ein wesentlicher Beitrag zur Gesunderhaltung der Beschäftigten im Rettungsdienst geleistet werden.

Quelle:

ver.di Landesbezirk Nord

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