Sonntag, 24. März 2019
Solidaritätsanzeige

Gegen Ungleichheit, Gewalt und Diskriminierung

Der 8. März wird weltweitals Aktionstag gegen die Diskriminierung und Ausbeutung und gegen dieGewalt an der Frau gefeiert.

Letztes Jahr streikten in Spanien zu diesem Anlass mehr als 5Millionen Frauen und Männer und inspirierten damit Frauen auf derganzen Welt. Der 8. März wird seit dem 1910 als Weltfrauentaggefeiert und wird auch dieses Jahr wieder Millionen von Frauen aufdie Straße treiben.

Je stärker die die soziale Ungleichheit zunimmt, desto stärkerkommt auch die Diskriminierung und die Ausbeutung an der Frau zumAusdruck:
Den Preis für weltweit anhaltende Kriege , fürstrukturell provozierte Gewalt und Dopinglohnpolitik zahlen zu allererst die Frauen der Gesellschaft.

Auf der anderen Seite der Medaille steht eine andere Entwicklung:

Von Amerika bis Bangladesch, von Polen bis in die Türkei. In sehrvielen Ländern fordern Frauen ein, dass Frauen und Männer zugleichen und menschenwürdigen Bedingungen leben dürfen und dassalle Strukturen und jede Politik, die sich dem entgegenstelltaufgehoben und beendet wird.

Die Bewegung in diesem Bestreben wird von Tag zu Tag stärker undbreiter und ist ganz und gar nicht aussichtslos oder hoffnungslos.

Frauen haben das Recht auf MEHR!

Selbst in einem der reichsten Länder der Welt, wie Deutschlandverdienen Frauen im Schnitt 21 % weniger als Männer.

In unsicheren und unterbezahlten Arbeitsverhältnissen ist derFrauenanteil im Vergleich zu dem der Männer offensichtlich vielhöher.

Als Folge leben ein Großteil der Frauen im Ruhestand bis zu ihremLebensende in Armut.

In allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens, vonKinderbetreuung über Alten- und Krankenpflege, Reinigung undHausarbeit liegt die meiste Last bei den Frauen.

Deswegen rufen wir alle Frauen und Männer auf sich der Bewegunggegen die schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen der Frau, fürgleichen Lohn für gleiche Arbeit, für gesicherte Arbeit , gegenArmut im Ruhestand, für mehr öffentliche Kinderbetreuung undErziehung zu beteiligen.

Rassismus ist frauenfeindlich!

Die zurzeit erstarkten rassistisch- faschistischen Kräfte derWelt betreiben eine Politik, die versucht alle bisher erkämpftenFrauenrechte wieder einzuschränken und auf eine veralteteFrauenrolle wiederzubeleben. Im Namen der ‚Familienpolitik‘ wirdversucht die Frauenaufgabe auf den Haushalt und die Kindererziehungeinzuschränken und ihre Lebenweisen zu bestimmen.

In vielen Ländern steht das Recht auf Abtreibung wieder zur Diskussion!

Rassistische Parteien und Regierungen greifen damit das langerkämpfte Recht der Frauen über eine ungewollte Schwangerschaft zuentscheiden an und setzen damit die Gesundheit und das Leben vielerFrauen aufs Spiel. Im letzten Jahr starben fast 68 Tausend Frauenwegen der beschränkten Recht bzw. dem Verbot der Abtreibung.

Ein ganz konkretes Beispiel dafür ist die AfD in Deutschland.Diese rassistische Partei versucht einerseits die Gesellschaft nachReligion, Sprache und Ethnie zu spalten, sowie andererseits nachGeschlecht und versucht über ihren Sexismus ihren Rassismus weiterzu verbreiten.

Für die Freiheit und Gleichheit der Frau muss sie das Recht habenüber ihren Körper selber zu entscheiden und dafür gehen wir am 8.März auf die Straßen. Ohne die Gleichstellung und die Befreiungder Frau wird sich unsere Gesellschaft nicht positiv weiterentwickelnund rassistische, rückständige Politik kein Ende finden. Lasst unsden Rassisten dieser Welt zum Trotz als Frauen aller Ethnien undReligionen für eine bessere Zukunft auf die Straße gehen und denKampf um Gleichberechtigung voranbringen!

Am 8. März die Straßen einnehmen!

Wie in vielen Ländern der Welt tragen auch in Deutschland dieFrauen am 8. März ihre Forderungen auf die Straße. Frauenvereineund Gewerkschaften sind seit Monaten dafür in der Vorbereitung. Inden letzten Jahren wird die Bewegung gegen Gewalt an Frauen, gegenKrieg und Rassismus, für Gleichberechtigung, und gegen dieZerstörung der Umwelt immer stärker und macht uns allen Hoffnung. Wenn der weltweite Kampf der Frauen an Stärke gewinnt, wird ernicht nur die Frauenrechte erringen, sondern auch alle anderen Fragenunserer Zeit vorantreiben.

Sei du auch am 8. März dabei und beteilige dich an den Aktivitäten in deiner Stadt!

Für eine bessere Zukunft: Hoch lebe der Weltfrauentag!

Quelle:

DIDF

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