Sonntag, 23. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

IG MetallZum Internationalen Antikriegstag am 1. September erklärt die IG Metall:

Nie wieder darf von deutschem Boden ein Krieg ausgehen. Das ist auch am heutigen Antikriegstag die Forderung der IG Metall. Jedes Jahr am 1. September erinnern bundesweit die Menschen an die verheerenden Folgen des Zweiten Weltkriegs, der am 1. September 1939 mit dem deutschen Angriff auf Polen begann.

Für viele Menschen ist bis heute die Welt kein sicherer Ort. Nie gab es seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges weltweit mehr Flüchtlinge, politische, ethnische und religiöse Konflikte, Krieg und Bürgerkrieg.

DIDFDie Föderation Demokratischer Arbeitervereine (DIDF) hat auf ihrer Homepage ihren Aufruf zum Internationalen Antikriegstag am 1. September veröffentlicht, den wir nachstehend dokumentieren:

Der 1. September ist der Jahrestag des Angriffes der faschistischen Wehrmacht auf Polen. Mit diesem Überfall begann auch der zweite Weltkrieg.

Seit 1957 gedenken FriedensaktivistInnen jedes Jahr am 1.September diesem Tag.

Mahnwache an der Einfahrt zur Überungsstadt Schnöggersburg. Foto: War Starts HereMit einer Hausbesetzung in Schnöggersburg, der Kriegs-Übungsstadt der Bundeswehr auf dem Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Altmark, begann am heutigen Samstag ein antimilitaristischer Aktionstag im Rahmen des Protestcamps »War Starts Here«. Außerdem wurden in Letzlingen, Dolle und an der Baustelleneinfahrt Schnöggersburg an der B189 Mahnwachen eingerichtet.

Plakat zur Demo gegen die Kiel ConferenceAm heutigen Dienstag haben in Kiel mehrere hundert Kriegsgegnerinnen und Kriegsgegner gegen die erste der von nun an jährlich stattfindenden »Kiel Conference« für »maritime Sicherheitsprobleme« in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins demonstriert. Ausrichter der Tagung zum Thema Krieg im Ostseeraum war das Institut für Sicherheitspolitik an der Kieler Universität (ISPK) und der NATO-Think Tank »Center of Excellence for Operations in Confined and Shallow Waters« (COECSW). Hinter diesem stehen deutsche Rüstungskonzerne wie Blohm+Voss, Abeking & Rasmussen und HDW, militärische Forschungseinrichtungen und NATO-Organisationen sowie acht Staaten, einschließlich Deutschland und die USA. Die Gäste, Vertreter aus Militär, Wissenschaft, Politik und Industrie, diskutierten über die »Effektivität der Seestreitkräfte«, Ausrüstung und Ausbildung der Marine für den Fall von kriegerischen Auseinandersetzungen sowie Nachteile und Nutzen von Seeminen.

Banner der NVABanner der NVAWir dokumentieren nachstehend mit freundlicher Genehmigung der Tageszeitung »junge Welt« einen Appell von Generälen und hohen Offizieren der ehemaligen DDR-Streitkräfte, die vor Krieg warnen und Kooperation statt Konfrontation mit Russland fordern:

Als Militärs, die in der DDR in verantwortungsvollen Funktionen tätig waren, wenden wir uns in großer Sorge um die Erhaltung des Friedens und den Fortbestand der Zivilisation in Europa an die deutsche Öffentlichkeit.

friedenstaubeWir dokumentieren nachstehend einen Beitrag des DKP-Vorsitzenden Patrik Köbele zur Diskussion um die Rolle des deutschen und US-Imperialismus sowie über den Umgang mit der »alten« und »neuen« Friedensbewegung. Köbele macht deutlich: Für Kommunisten hat die von Karl Liebknecht geprägte Losung »Der Hauptfeind steht im eigenen Land« nichts an Aktualität verloren.

Mit den militärischen Auseinandersetzungen in der Ukraine steht Europa am Rande eines den ganzen Kontinent erfassenden Krieges. Die Ursachen liegen eindeutig in einer Politik, die NATO nach Osten auszuweiten und Russland einzukreisen. Die Aggression ging und geht von den Hauptkräften des westlichen Imperialismus, den USA und der EU unter wesentlicher Führung Deutschlands aus. Der Beginn der Zuspitzung lag in dem Versuch der Assoziierung der Ukraine in die EU. Als dies scheiterte, wurde mit massiver Unterstützung der US-Regierung, der EU und der deutschen Regierung (einer großen Koalition aus CDU und SPD) die gewählte Regierung der Ukraine weggeputscht. Dafür instrumentalisierte man vorhandene Widersprüche und Unzufriedenheit in der Bevölkerung der Ukraine. Und man war bereit ein, bis heute existierendes, Bündnis mit nationalistischen und faschistischen Kräften einzugehen.

Stoppt die NATO!Rund 100 Generäle der vor 25 Jahren aufgelösten Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR haben sich angesichts der Ukraine-Krise mit einem Friedensappell an die Öffentlichkeit gewandt. Unmittelbarer Anlass der Erklärung sind die Feierlichkeiten zum 70. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus, wie die in Berlin erscheinende Tageszeitung »junge Welt« (Mittwochausgabe) berichtet. Zu den Unterzeichnern gehören zwei ehemalige Verteidigungsminister, drei Generaloberste, 19 Generalleutnante sowie 61 Generalmajore sowie etliche Admiräle.

Ostermarsch in Berlin. Foto: DKP BerlinOstermarsch in Berlin. Foto: DKP BerlinDie Friedensbewegung hat am Montag eine positive Bilanz der diesjährigen Ostermärsche gezogen. Die Teilnehmerzahlen seien gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen, teilte der Bundesausschuss Friedensratschlag mit. An insgesamt 100 Orten seien mehr als 10.000 Menschen in Bewegung gewesen.

Ostermärsche für den FriedenOstermärsche für den FriedenAuch in diesem Jahr finden die traditionellen Ostermärsche der Friedensbewegung mit mehr als 80 angekündigten Aktionen und Veranstaltungen in allen Teilen Deutschlands statt. Die Demonstrationen, Kundgebungen und andere Aktionsformen werden von örtlichen bzw. regionalen Initiativen getragen, die in ihren Aufrufen entsprechend unterschiedliche Akzente setzen und sich auch auf regionale Probleme, wie z.B. Rüstungsstandorte, beziehen.

Weitgehend übereinstimmend werden Abrüstung und Rüstungskonversion, ein Ende der Auslandseinsätze der Bundeswehr, einen Stopp der Rüstungsexporte, der Abzug aller Atomwaffen von deutschem Boden und ihre allgemeine Abrüstung sowie eine neue Entspannungspolitik statt Kriegsvorbereitungen gefordert.

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