21 | 09 | 2019

junge Weltjunge WeltDie gerade im Amt bestätigte Bundesvorsitzende von Bündnis 90/ Die Grünen, Claudia Roth, entschuldigt sich für einen »ärgerlichen Versprecher« in der ARD-Sendung »Menschen bei Maischberger« (»Feindbild Sinti und Roma: Sind wir zu intolerant?«). Gegenüber junge Welt erklärte die Grünen-Politikerin: »In der Hitze der Wortgefechte gestern in der Sendung 'Menschen bei Maischberger' ist mir ein wirklich ärgerlicher Versprecher unterlaufen: Statt die Schweizer Zeitung 'Weltwoche' mit der rechtsextremen Zeitung 'Junge Freiheit' zu vergleichen, was meine Absicht war, habe ich 'Junge' und 'Welt' zusammengeworfen und fälschlicherweise von der 'Jungen Welt' gesprochen.«

 

Claudia Roth sagte gegenüber junge Welt weiter: »Das bedauere ich sehr und entschuldige mich ausdrücklich dafür. Es tut mir angesichts des Engagements der 'Jungen Welt' gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus in besonderer Weise Leid, dass mir dieser Versprecher unterlaufen ist.«

Nachtrag, 22. November 2012:

"Bild" hat Claudia Roth heute auf der Titelseite wegen ihres Ausrutschers zur "Verliererin des Tages" erklärt - und die jW gleich zur "Grünen-nahen Zeitung" gemacht:

Bild, 22.11.2012Bild, 22.11.2012

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