16 | 06 | 2019

etheconetheconethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie hat bei ihrer Kuratoriumssitzung am Samstag, 24. März, die nationalen und internationalen Massenmedien heftig kritisiert. »Die großen Medien sind auf Gedeih und Verderb der Profitorientierung des kleinen Kreises Ultra-Reicher unterworfen, die als Großaktionäre die herausgebenden Konzerne besitzen«, so ethecon-Vorstand Axel Köhler-Schnura. Im Zusammenhang mit diesen Medien seien Vokabeln wie »demokratisch«, »unabhängig« und »überparteilich« nichts als Augenwischerei.



Statt auf Qualitätsjournalismus zielen Redaktionen heute auf die Renditemaximierung für Verleger und Aktionäre ab, heißt es in der Erklärung. Zugleich hätten die Massenmedien eine systemstabilisierende Funktion, wie der bekannte US-amerikanische MIT-Professor Noam Chomsky feststellt. »Die Massenmedien im eigentlichen Sinn haben im Wesentlichen die Funktion, die Leute von Wichtigerem abzuhalten«, so Chomsky. So würden die Menschen ruhig gehalten und von den herrschenden Zuständen abgelenkt, anstatt beispielsweise gegen soziale Ungerechtigkeiten zu protestieren und Widerstand zu leisten.

ethecon setzt sich für die grundlegenden ethisch-menschlichen Prinzipien ein und verlangt, das Primat des Profits abzulösen durch die Vorherrschaft der Solidarität und Völkerfreundschaft. Das Stiftungskuratorium fordert, die Massenmedien unter demokratische Kontrolle zu stellen, statt sie dem kapitalistischem Diktat zu unterwerfen. Die Stiftung ist vor allem durch die jährliche Vergabe ihrer Internationalen ethecon Blue bzw. Black Planet Awards in Berlin bekannt.

Vollständiger Wortlaut der Erklärung: Hier klicken

 

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