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Kategorie: Medien

Aus dem in der kommenden Woche beginnenden Prozess um die neofaschistische Terrorgruppe NSU wird es eine klar antifaschistische Berichterstattung geben. Bei der Auslosung der nur rund 50 Plätze für Medienvertreter, um die sich 927 Journalistinnen und Journalisten beworben hatten, wurde neben anderen auch die Tageszeitung junge Welt gezogen. Das Oberlandesgericht München hatte für die Verlosung für jedes Medium nur einen Vertreter zugelassen, der in die Lostrommel kam. Allerdings war man großzügig bei der Frage, was ein eigenes Medium war, So wurde die Süddeutsche Zeitung nicht gezogen - allerdings das Süddeutsche Magazin, die Wochenendbeilage des Blattes.

 

Gelächter gab es bei der Pressekonferenz in München auch, als die beiden Plätze für öffentlich-rechtliche Medien an die ARD und den WDR gingen - letzterer ist bekanntlich Teil der ersteren.

Die Gesamtliste der akkreditierten Medien:

Gruppe 1: In- und ausländische Nachrichtenagenturen: 5 Plätze

Untergruppe Agenturen, die Nachrichten auch in deutscher Sprache im Inland verbreiten: 9 Bewerber, 2 gesetzte Plätze

Gruppenloskorb:

20 Bewerber + 7 Restplätze aus der Untergruppe, 3 Plätze

Gruppe 2: Fremdsprachige Medien und deutschsprachige Medien mit Sitz im Ausland: 10 Plätze

Untergruppe „Auf Griechisch publizierende Medien“:
1 Bewerber, 1 gesetzter Platz

Untergruppe „Auf Persisch publizierende Medien“
Kein Bewerber, 1 gesetzter Platz
Der Platz fiel dem allgemeinen Gruppenloskorb zu

Untergruppe „Auf Türkisch publizierende Medien“
36 Bewerber, 4 Plätze

Gruppenloskorb
355 Bewerber + restliche 32 aus der Untergruppe „Auf Türkisch publizierende Medien“, 4 Plätze zuzüglich ein Platz aus der Untergruppe „Auf Persisch publizierende Medien“

Gruppe 3: Auf Deutsch publizierende Medien mit Sitz im Inland: 35 Plätze

Untergruppe „Öffentlich-rechtliches Fernsehen“
5 Bewerber, 2 gesetzte Plätze

Untergruppe „Privatrechtliches Fernsehen“
17 Bewerber, 2 gesetzte Plätze

Untergruppe „Öffentlich-rechtlicher Rundfunk“
3 Bewerber, 3 Plätze

Untergruppe „Privatrechtlicher Rundfunk“
14 Bewerber, 3 Plätze

Untergruppe „Werktäglich erscheinende Printmedien“
71 Bewerber, 8 Plätze

Untergruppe „Wöchentlich erscheinende Printmedien“
15 Bewerber, 4 Plätze

Gruppenloskorb
190 Bewerber (87 + Rest aus allen Untergruppen der Gruppe 3), 13 Plätze

Quelle: Oberlandesgericht München / RedGlobe

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