25 | 08 | 2019

Die in Berlin erscheinende überregionale Tageszeitung junge Welt sieht ihre Zukunft nach wie vor im gedruckten Produkt. Mit einer am Samstag startenden Kampagne sollen insbesondere neue Printabonnenten gewonnen werden.

Denn die Pressefreiheit sei nicht nur »die Freiheit von 200 reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten« (Paul Sethe), meinen die Redaktion, der Verlag 8. Mai GmbH und die Genossenschaft, der die junge Welt gehört, in einem am Samstag veröffentlichten Brief an ihre Leserinnen und Leser. Das tägliche Anbieten einer gedruckten Zeitung bleibe ein wichtiger Bestandteil der bürgerlichen Demokratie. Doch die Medien demontierten sich selbst: Sinkende Anzeigenerlöse und Auflagen stellten das Tageszeitungsgeschäft in Frage, dem für die Distribution wichtigen Grossosystem werde öffentlich keine Zukunft mehr eingeräumt. Große wie kleine Medienhäuser setzten ihren Ausstieg aus dem Printbereich fort. Sowohl die einst als Alternative gestartete Tageszeitung (taz) als auch das Neue Deutschland verabschiedeten sich von der gedruckten Tagesausgabe und experimentieren statt dessen mit Online-Formaten und Wochenendblättern, wird in dem in der Samstagausgabe der jungen Welt abgedruckten Brief, der von Chefredakteur, Verlagsleiter und Genossenschaftsvorstand unterzeichnet ist, festgestellt.

Die junge Welt stellt sich gegen diesen Branchentrend und will insbesondere den Printbereich stärken. Denn durch das Verschwinden von Tageszeitungen würden rechte und faschistische Kräfte gestärkt. Mit ihren Lügen und ihrer Demagogie förderten sie Hass und Dummheit. Um dem entgegenzutreten müssten die Menschen die Möglichkeit haben, sich »sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten« (Artikel 5, Grundgesetz). Mit der Kampagne sollen bis Ende Februar 1.300 zusätzliche Printabonnements sowie 600 Onlineabos gewonnen und damit nicht nur die junge Welt, sondern auch die Pressefreiheit gestärkt werden.

Quelle:

Pressemitteilung der Tageszeitung junge Welt


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