„Pflegebedürftige Menschen müssen dort geschützt werden, wo sie leben - in Pflegeheimen und zu Hause. Deshalb appelliere ich an den Gesundheitsminister, hier wöchentliche Beratungen einzuholen, und zwar nicht nur von den großen Verbänden. Wir brauchen bundeseinheitliche Regelungen und zusätzliche Kapazitäten zum Schutz der Pflegenden und der Menschen mit Pflegebedarf - auch und gerade in der ambulanten und häuslichen Versorgung", erklärt Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, mit Blick auf die Situation in der ambulanten und häuslichen Pflege und die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn einberufene Beratung zur Entlastung von Pflegekräften, die kürzlich mit dem Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung sowie den Pflegeverbänden in Berlin stattfand.

Pia Zimmermann weiter:

„Auch pflegende Angehörige sind systemrelevant. Sie benötigen jede Unterstützung - ohne Wenn und Aber. Weniger Kontrollbesuche reichen nicht. Die Vorschläge der Angehörigeninitiative ‚wir pflegen‘ e.V. zeigen einen klaren Weg. Der Leistungssatz der Verhinderungspflege sollte sofort angehoben werden. Der Entlastungsbetrag von 145 Euro muss für alle Pflegefamilien ohne Einschränkungen verfügbar sein. Desinfektionsmittel und Pflegehilfsmittel müssen vorhanden sein. Der Leistungsbetrag dafür ist zu verdoppeln. Schnelltests für Pflegefamilien sind alternativlos.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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