Klimawandel Fridays for Future

  • Fridays for Future bundesweit für Klimagerechtigkeit auf der Straße

    “Heute haben wir mit hunderttausenden Menschen global und coronakonform für Klimagerechtigkeit gestreikt. Am Wochenende werden unsere Freund*innen von Ende Gelände Kohleinfrastrukur blockieren und am Dienstag stehen wir mit den Beschäftigten des ÖPNV erneut auf der Straße für eine sozial-gerechte Mobilitätswende!“, sagt Quang Anh Paasch, Pressesprecher Fridays for Future Deutschland.

  • Klimagerechtigkeit braucht Druck von der Straße

    „Wer eine Zukunft mit Klimagerechtigkeit will, der kann sich ganz offensichtlich nicht auf die Regierung in Berlin verlassen. Es braucht weiter den Druck der Klimabewegung. DIE LINKE steht hinter den Demonstrantinnen und Demonstranten, die beim globalen Klimastreik ihren Protest für mehr Klimaschutz und eine sozial-ökologische Wende in ganz Deutschland auf Straßen und Plätze tragen“, erklärt Lorenz Gösta Beutin, Klima- und Energiepolitiker der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, anlässlich des Globalen Klimastreiks am 25. September.

  • Gerechtigkeit und Klima

    Der neueste Bericht der NGO Oxfam verkündet, daß zwischen 1990 und 2015 das reichste 1 Prozent der Weltbevölkerung mehr als doppelt so viel klimaschädliches CO2 ausgestoßen hat, wie die ärmeren 50 Prozent.

    Der Bericht »Confronting Carbon Inequality« listet in regelmäßigen Abständen immer wieder auf, welche Gruppen der Bevölkerung, nach Einkommen gestaffelt, für welchen Anteil am CO2-Ausstoß verantwortlich sind. Er kommt zu dem Schluß, daß für die Verdopplung des Ausstoßes zwischen 1990 und 2015 insbesondere die reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung verantwortlich gewesen sind.

  • Klimastreik in Köln

    Fridays-for-Future-Aufruf zum Globalen Klimastreik am 25.09.2020 in KölnFridays for Future ruft zum nächsten globalen Klimastreiktag am 25. September 2020 auf. In hunderten Städten werden Protestaktionen stattfinden. In Köln ab 12.00 Uhr Rudolfplatz. Es geht um die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens, um das 1,5°C-Ziel und den Kohleausstieg bis 2030.

    Indessen verfehlt der aktuelle klimapolitische Kurs in Deutschland die Ziele des Pariser Abkommens. Der Klimaschutz erfordert ein Gesetz, das sich am 1,5 °C-Ziel orientiert.

  • ver.di und Fridays for Future rufen zu Verkehrswende und Stärkung des ÖPNV auf

    Am 18.9. findet ein bundesweiter Aktionstag für eine Verkehrswende und die Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs durch die Länder und den Bund statt, zu dem ver.di und Fridays for Future zu Demonstrationen und Aktionen aufrufen.

    „75 Prozent der Treibhausgasemissionen stammen vom PKW-Verkehr. Wir brauchen keine Antriebswende, sondern eine echte Verkehrswende. Dafür muss das ÖPNV-Angebot deutlich ausgebaut werden“, sagt Simona König, Bezirksgeschäftsführerin des ver.di Bezirkes Sachsen-Anhalt Süd. „Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung, die nicht auf die Kommunen abgewälzt werden kann. Die Bundesregierung muss Verantwortung übernehmen und jetzt mit einem ÖPNV-Gipfel eine ernstgemeinte Verkehrswende einleiten.“, so König weiter. Es könne nicht sein, dass das Angebot an klimafreundlicher Mobilität von der kommunalen Kassenlage abhängig sei.

  • ÖPNV-Tarifkonflikt spitzt sich zu

    Mit einem bundesweiten Aktionstag am Freitag (18. September 2020) machen die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Fridays for Future Druck auf Politik und Arbeitgeber.

    Im Tarifkonflikt um die Arbeitsbedingungen von bundesweit 87.000 Beschäftigten des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) erwartet ver.di, dass sich die Arbeitgeber zu Verhandlungen über einen bundesweiten Rahmentarifvertrag bereit erklären. Am Wochenende will die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeber (VKA) in einer Mitgliederversammlung darüber entscheiden.

  • Von der Leyens EU-Klimaziel ist Bilanztrickserei

    „Die angekündigte Verschärfung des EU-Klimaziels für 2030 ist vor allem Bilanztrickserei und keineswegs der eigentlich notwendige Klimaschutz-Turbo. Bisher wurde Klimaschutz im Sektor Landnutzung, Landnutzungsveränderung und Forstwirtschaft (LULUCF) sowohl bei der Berechnung des Basisjahrs 1990 wie auch beim EU-Klimaziel ausgeklammert. Nach dem Vorschlag der EU-Kommission soll LULUCF nun mit berechnet werden. Allein durch diesen Rechentrick werden auf dem Papier in der EU rund fünf Prozent mehr CO2 eingespart.

  • „Kein Grad weiter“: Klimastreik am 25. September

    Unter dem Motto „Kein Grad weiter“ ruft Fridays for Future am 25.09.20 zum 6. globalen Klimastreik auf. Gemeinsam mit Aktivist*innen aus der ganzen Welt will die Bewegung damit ein starkes Zeichen für Klimagerechtigkeit setzen. Im Mittelpunkt der deutschen Proteste wird das Verschleppen der Energiewende stehen.

    „Die Pandemie zeigt uns umso deutlicher wie sozial ungerecht unsere Gesellschaft ist. Die Klimakrise wird keinen Halt vor prekären Lebensituationen machen – sondern diese verschlimmern. Wir müssen endlich Klimaschutz mit sozialer Gerechtigkeit zusammen denken.“,so Quang Anh Paasch, Sprecher FridaysForFuture

  • Bündnis fordert von Bundesregierung ÖPNV-Gipfel – öffentlicher Verkehr ist wesentlicher Baustein der Verkehrswende

    Fridays for Future, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft und der ökologische Verkehrsclub VCD fordern von der Bundesregierung ein langfristiges Konjunktur- und Investitionspaket, das die Bedürfnisse der Menschen und nicht den Autoverkehr in den Mittelpunkt der Verkehrspolitik stellt. Ein Forderungspapier, das die notwendigen Maßnahmen im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) aufzeigt, wurde am gestrigen Donnerstag in Form eines offenen Briefes an die politischen Entscheiderinnen und Entscheider versandt. Neben einer besseren und neu geregelten Finanzierung, ist vor allem die Forderung nach einem ÖPNV-Gipfel Bestandteil des gemeinsamen Briefes.

  • Fridays for Future kündigt globalen Klimastreik für den 25. September 2020 an

    Die Klimagerechtigkeitsbewegung Fridays For Future kündigt für den 25. September einen globalen Klimaaktionstag an. Bundesweit werden in hunderten Städten Protestaktionen stattfinden, um auf die Dringlichkeit und globale Ungleichheit der Klimakrise aufmerksam zu machen. Zudem wird es weltweit Aktionen und Streiks zur Einhaltung der 1,5-Grad-Grenze geben.

  • Merkels Mercosur-Absage ist zu begrüßen

    „Ich begrüße, dass die Bundeskanzlerin den Vertreterinnen von Fridays for Future zugesichert hat, dass sie Mercosur so nicht mehr ratifizieren will. Es ist widersinnig, einerseits ein Abkommen zu schließen, das die Abholzung des Regenwaldes und damit den Klimawandel beschleunigt, während wir andererseits – richtigerweise - großen Aufwand betreiben, um unsere Industrie und Mobilität nachhaltig und CO2-neutral zu gestalten“, erklärt Klaus Ernst, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE und Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Energie im Bundestag.

  • Eisschmelze in Grönland unumkehrbar

    Ein Wissenschaftlerteam der Ohio State University in Columbus (USA) legte im August 2020 eine neue Studie über den Rückgang des grönländischen Inlandeises vor. In der Untersuchung wurden Gletscherdaten aus den vergangenen vier Jahrzehnten analysiert und zu aktuellen Messungen in Bezug gesetzt. Das Fazit lautet: Die Eisschmelze ist unter gegebenen Bedingungen bereits unumkehrbar, da der jährliche Schneefall im Winter nicht mehr ausreicht, um die Verluste im Sommer wettzumachen. Dies bedeutet, dass bei fortgesetzter globaler Erwärmung Grönland früher oder später eisfrei werden würde, was freilich viele Jahrzehnte dauern dürfte. Doch der Rückzug der Gletscher und der kilometerdicken Eisdecke über dem eigentlichen grönländischen Boden ist bereits in vollem Gange.

  • Klimaaktivist*innen blockieren B404

    Foto: TKKG / TwitterRund 20 Klimaaktivist*innen der Turbo Klima Kampf Gruppe (TKKG) haben am Sonnabend die B404 im Kieler Süden blockiert. Mehrere Kletter*innen hingen von einer Brücke mitten über der Straße, und ihnen versperrten Hochbeete die Fahrbahn. Sie protestierten unter dem Motto »Kleingärten statt Autobahn« gegen den Ausbau der B404 zur A21 und die dadurch notwendige Zerstörung von Kleingärten, Wohngebieten sowie Wald- und Grünflächen.

  • ver.di und Fridays for Future gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen im ÖPNV

    Fridays for Futurever.di und Fridays for Future demonstrieren am Freitag, 14.08.2020, für bessere Arbeitsbedingungen im öffentlichen Personennahverkehr und für mehr Klimaschutz. Gewerkschaft und Klimabewegung wollen mit einer Abstands-Menschenkette um das Rathaus zeigen, dass es für eine Verkehrswende attraktive Arbeitsplätze und mehr Personal braucht. Die Klimaaktivist*innen von FFF unterstützen zudem die Tarifziele von ver.di, bundesweit einheitliche Rahmenbedingungen und Entlastungen für die Beschäftigten in den Verkehrsbetrieben einzuführen.

  • IG Metall verlangt deutlichen Ausbau von Windenergie

    Angesichts der aktuellen Ausbauzahlen der Windindustrie in Deutschland mahnt die IG Metall zu mehr Tempo. Wirtschaft und Industrie benötigten mehr erneuerbaren Strom.

    „Wenn wir bis 2050 eine klimaneutrale Energieversorgung wollen, brauchen wir einen jährlichen Zubau von rund 4 Gigawatt Onshore und 2 Gigawatt Offshore“, betont Wolfgang Lemb, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall.

  • ver.di und Fridays for Future zum öffentlichen Personennahverkehr

    Fridays for FutureBei einer gemeinsamen Pressekonferenz der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Fridays for Future am 22. Juli 2020 zum Thema „Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV): Bundesweite Tarifverhandlungen – Allianz für bessere Arbeitsbedingungen und Klimaschutz“ wurden die nachfolgenden Stellungnahmen abgegeben:

    Statement der stellvertretenden ver.di-Vorsitzenden Christine Behle:

    „Die Corona-Krise hat deutlich gemacht, dass die Beschäftigten im öffentlichen Personennahverkehr zu den Unverzichtbaren gehören. Wegen der Krise wurde die Tarifrunde unterbrochen, jetzt muss sie aber wieder ins Rollen gebracht werden.

  • Fridays for Future für schnelleren Kohleausstieg

    Fridays for FutureSowohl am heutigen Freitag, als auch in der vergangenen Woche haben Aktivist*innen von Fridays for Future in über 50 Städten bundesweit gegen das heute im Bundestag verabschiedete Kohleausstiegsgesetz protestiert, welches den Kohleausstieg bis 2038 festschreibt. In unter anderem Dresden, Berlin, Hamburg und Konstanz demonstrierten Schüler*innen und Studierende mit bis zu 1000 Menschen in corona-konformen Aktionsformen bei Fahrraddemos oder Sitzstreiks. Das Gesetz führt zu verlängerten Laufzeiten, da Entschädigungen in Milliardenhöhe geplant sind und ist laut den Scientists For Future sowie einer Studie des DIW unvereinbar mit dem 1,5-Grad-Ziel.

  • BUND: Gesetz zum Kohleausstieg klimapolitische Bankrotterklärung

    Der Kohleausstieg, den der Bundestag an diesem Freitag beschließen wird, ist nach Ansicht des BUND-Vorsitzenden Olaf Bandt inkonsequent und völlig unzureichend. Zwar sei das Gesetz sozial- und strukturpolitisch vorbildlich abgesichert, aber klimapolitisch handele es sich um eine Bankrotterklärung, schreibt Bandt in einem Beitrag für die Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe).

  • Umwelt-Expertin Herold fordert breite Basis aus Erneuerbaren für Wasserstoffstrategie

    Die Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung braucht nach Ansicht der Umweltexpertin Anke Herold dringend eine breitere Basis aus erneuerbaren Energien. "Unser Strom ist wahrscheinlich erst um das Jahr 2040 herum ausreichend grün, damit der Wasserstoffeinsatz einen Klimavorteil bringt", schreibt die Geschäftsführerin des Öko-Instituts Freiburg in einem Beitrag für die Tageszeitung "neues deutschland" (Freitagausgabe). Wenn Kohlestrom zur Wasserstofferzeugung genutzt werde, dann sei Wasserstoff wesentlich klimaschädlicher als heutige fossile Brennstoffe. "Daher funktioniert die Wasserstoffstrategie nur zusammen mit einer verstärkten Ausbaustrategie für erneuerbaren Energien."

  • Fridays for Future fordert klimagerechtes Konjunkturprogramm

    Fridays for FutureAnlässlich der Sitzung des Koalitionsausschusses zur Beratung über staatliche Konjunkturmaßnahmen am heutigen Dienstag, den 2. Juni 2020, stellt Fridays For Future gemeinsam mit Vertreter*innen von ver.di und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband seine Bedingungen für gerechte und nachhaltige Konjunkturmaßnahmen vor. Mit Protestaktionen unter dem Motto #KlimazielStattLobbydeal in über 60 Städten in Deutschland verleihen die Aktivist*innen ihren Forderungen zusätzlichen Nachdruck.