11 | 12 | 2019

„Mit einer radikalen Sparkur und 6.000 Entlassungen erfreut das Management von Thyssenkrupp seine Aktionäre. Der Kurs steigt, doch teure Aktien bescheren dem Konzern keine Zukunft. Es braucht eine langfristige Umbaustrategie, die die Beschäftigten mitnimmt“, erklärt Alexander Ulrich, industriepolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE.

Ulrich weiter:

„Massenentlassungen und Standortschließungen sind weder eine Lösung für die Probleme des Konzerns, noch sozial hinnehmbar. Das Management fährt seit Monaten einen Schlingerkurs und versagt bei der Entwicklung eines langfristigen Umbauplans komplett. Ein Unternehmen von dieser Größenordnung hat eine gesellschaftliche Verantwortung. Da kann es nicht angehen, dass sich aggressive Anteilseigner durchsetzen, die nur kurzfristige Renditen im Kopf haben. Thyssenkrupp kann sich nicht nur auf die Rosinen konzentrieren und den Rest immer mehr sich selbst überlassen. Hier bräuchte es auch klare Signale aus der Politik.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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