„Es ist nicht akzeptabel, dass in vielen so genannten systemrelevanten Berufen Löhne weit unter dem Durchschnitt gezahlt werden. In vielen dieser systemrelevanten Bereiche müssen die Löhne dringend angehoben werden“, erklärt Pascal Meiser, gewerkschaftspolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE, angesichts der heute vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Löhnen von Fachkräften in systemrelevanten Berufen.

Meiser weiter:

„Von warmen Dankesworten aus der Politik können die Beschäftigten im Lebensmitteleinzelhandel, im Güterverkehr oder in der Altenpflege ihre Miete nicht bezahlen und auch nicht den nächsten Urlaub. Offensichtlich läuft in unserem Land etwas grundsätzlich schief, wenn diejenigen, die in der jetzigen Krise bis zum Anschlag arbeiten müssen, dafür zum Teil extrem schlecht bezahlt werden.

Die Unternehmen müssen jetzt schnell gesetzlich dazu verpflichtet werden, den Beschäftigten in systemrelevanten Bereichen für die Zeit der Corona-Krise eine Erschwerniszulage zu zahlen. Und über die aktuelle Krise hinaus müssen die Gewerkschaften so gestärkt werden, dass sie auch in Bereichen wie dem Einzelhandel wieder bessere Tarifverträge durchsetzen können. Dazu muss die Bundesregierung schnellstmöglich dafür sorgen, dass der Tarifvertrag für den Einzelhandel wieder für allgemeinverbindlich erklärt werden kann.“

Quelle:

Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag

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