Seit einigen Wochen befindet sich ver.di mit Laudamotion, einer Tochtergesellschaft von Ryanair, in Tarifverhandlungen zum möglichen Abschluss eines Tarifvertrages nach deutschem Arbeitsrecht. Bisher basieren die Arbeitsverträge der Laudamotion-Beschäftigten in Düsseldorf und Stuttgart auf dem österreichischen Arbeitsrecht. Die Verhandlungen mit Laudamotion wurden immer wieder von den Drohungen des Arbeitgebers begleitet, die Standorte in Deutschland zu schließen und den Flugbetrieb einzustellen, wenn ver.di nicht zu den geforderten massiven Zugeständnissen bereit wäre.

ver.di sollte massiven, langfristigen Vergütungseinbußen bei Kabinenbesatzungen und Piloten zustimmen. In der Kabine hätte dieses Einbußen von bis zu 20 Prozent, bei den Piloten über 30 Prozent zur Folge. Dieser Tarifvertrag würde darüber hinaus nochmals 10 bis 15 Prozent unterhalb des bestehenden Tarifniveaus von Ryanair liegen. Die Gewerkschaft lehnt dieses Paket ab.

Quelle:

UZ – Unsere Zeit