23 | 05 | 2019

Im Tarifkonflikt zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und den Arbeitgebern der Geld- und Wert-Branche haben sich am Mittwoch (2. Januar) bundesweit rund 3.000 Beschäftigten an ganztägigen Warnstreiks beteiligt. „Das war ein starkes Signal an die Arbeitgeber, endlich ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Arno Peukes. Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Branche, die die Bargeldversorgung von Banken und Geschäften sicherstellt, werden am Donnerstag und Freitag in Berlin fortgesetzt. ver.di ruft für Donnerstag (3. Januar) bundesweit erneut Beschäftigte auf, die Arbeit niederzulegen.

Hunderte Geldtransporte in ganz Deutschland werden ab Mittwochmorgen (2.1.) bestreikt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die 12.000 Beschäftigten der Geld- und Wert-Branche zu den Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Nach fünf ergebnislosen Runden mit den Arbeitgebern werden die Tarifverhandlungen am 3. und 4. Januar in Bad Nauheim fortgesetzt. „Unsere Botschaft an die Arbeitgeberseite ist klar: Wenn wieder kein verhandlungsfähiges Angebot auf dem Tisch liegt, werden die Arbeitsniederlegungen ausgeweitet“, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Arno Peukes. 

An vielen deutschen Flughäfen soll es im Januar zu ersten Streiks des Sicherheitspersonals kommen. Die Ferienzeit der jeweiligen Bundesländer will die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) aber ausklammern.

Nachdem die vierte Verhandlungsrunde zwischen ver.di und dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) am Freitagnachmittag (21.12.) mit einer „nur kosmetischen Erhöhung des letzten Angebots der Arbeitgeber“ zu Ende gegangen ist, sprach die Gewerkschaft von „bewussten Verzögerungen, Taktiererei und Zumutungen“. Die Tarifverhandlungen für die 23.000 Beschäftigten im Bereich der Sicherheit an deutschen Flughäfen seien „nicht geeignet, endlos Zahlen hin- und herzuschieben, um weitgehend alles beim Alten zu lassen“, erklärte ver.di-Verhandlungsführer Benjamin Roscher. „Um die Streiks abzuwenden, sind wir jederzeit zu neuen Tarifverhandlungen bereit, wenn die Arbeitgeberseite ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegt“, so ver.di.

Bereits seit vier Jahren geistert nun das Maut-Gespenst aus den Bierzelten des CSU-Wahlkampfes in Deutschland durch die Länder und erntete zwischenzeitlich regen Spott, weil es sich verlaufen zu haben schien. Voran kommen wollte das Projekt nicht so recht und so mancher Autofahrer hoffte insgeheim, das aus reiner Stimmenfängerei in Bayern entstandene Projekt würde vielleicht noch einige Zeit unter den Tisch fallen.

Die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die Tarif- und Besoldungsrunde 2019 im öffentlichen Dienst der Länder Verbesserungen im Gesamtvolumen von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro pro Monat, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Für die Auszubildenden fordert ver.di eine Erhöhung der Vergütungen um 100 Euro pro Monat. Darüber hinaus erwartet die Gewerkschaft strukturelle Verbesserungen in der Eingruppierung, wie sie bereits bei den Verhandlungen mit dem Bund und den Kommunen vollzogen wurden, sowie für den Krankenpflegebereich die Anhebung der Tabellenwerte der sogenannten Pflegetabelle um 300 Euro.

Die Containerterminal-Betreibergruppe EUROGATE und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) haben gestern (19. Dezember 2018) in Bremen den sogenannten Tarifvertrag Zukunft verabschiedet. Mit der Unterzeichnung des Vertragswerkes schließen beide Parteien eine über anderthalbjährige Verhandlungsphase erfolgreich ab.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hat von der Deutschen Bahn seit Sonntag verbesserte Angebote erhalten. GDL-Bundesvorsitzender Claus Weselsky: „Wir haben die Angebote auf Herz und Nieren geprüft und dann entschieden, dass wir wieder in die Verhandlungen einsteigen.“ Sie finden am 3. Januar 2019 gegen Mittag in Frankfurt statt.

In den Tarifverhandlungen für die rund 5.000 Beschäftigten des Uniper Konzerns in Deutschland stehen die Zeichen auf Streik.

Nach Angaben der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) sind die Tarifverhandlungen am Montag in Düsseldorf ergebnislos unterbrochen worden. ver.di fordert für ihre Mitglieder bei Uniper eine Erhöhung der Vergütungen um 6,8 Prozent ab 1. Januar 2019 bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Die Arbeitgeber haben dagegen nur eine Erhöhung in 2 Stufen erst ab 1. Mai 2019 um 1,8 Prozent und ab 2020 um 2,2 Prozent bei einer Gesamtlaufzeit von 25 Monaten angeboten.

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Initiative des Bundes-Familienministeriums, neben dem „Gute-KiTa-Gesetz“ nun direkt auf den Fachkräftemangel im Kita-Bereich zu reagieren. Die heute durch Bundesministerin Franziska Giffey vorgestellte Fachkräfteoffensive zur Ausbildung von Erzieherinnen und Erziehern sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, so die beiden ver.di-Bundesvorstandsmitglieder Wolfgang Pieper und Sylvia Bühler.

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