Montag, 22. Januar 2018
Solidaritätsanzeige

Melodie & RhythmusDie seit 1957 in Berlin erscheinende Musikzeitschrift »Melodie & Rhythmus« war eine der beliebtesten Zeitschriften in der DDR. Gerade ist die Januarausgabe mit dem Schwerpunkt Afrika an Abonnenten und Kioske ausgeliefert worden. Die Verlag 8. Mai GmbH, in der auch die Tageszeitung »junge Welt« erscheint, hat am Freitag mitgeteilt, dass die nächste Nummer nicht erscheinen kann und eine Wiederaufnahme der Produktion in absehbarer Zeit nicht in Aussicht steht.

Karl Marx wurde am 5. Mai 1818 in Trier geboren. Was die Leistung des Lebens, welches vor 200 Jahren begann und am 14. März 1883 in London endete, war, fasste Friedrich Engels in der Rede zusammen, die er am Grab seines Mitstreiters hielt:

„Denn Marx war vor allem Revolutionär. Mitzuwirken, in dieser oder jener Weise, am Sturz der kapitalistischen Gesellschaft und der durch sie geschaffenen Staatseinrichtungen, mitzuwirken an der Befreiung des modernen Proletariats, dem er zuerst das Bewusstsein seiner eigenen Lage und seiner Bedürfnisse, das Bewusstsein der Bedingungen seiner Emanzipation gegeben hatte – das war sein wirklicher Lebensberuf.

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2005 – 2009 und 2013 – 2017 hatten Grüne, Linke und SPD die Mehrheit im Deutschen Bundestag. Das war aber nur eine formale Rechnerei. Inhaltlich gehörten sie nicht zusammen.

Die Linkspartei lehnt Auslandseinsätze der Bundeswehr ab, fordert eine Vermögenssteuer, einen hohen Spitzensatz bei der Einkommensteuer, wirksame Belastung großer Erbschaften und eine Bürgerversicherung. Bündnis ’90/Die Grünen und SPD an der Regierung haben sich 1999 an einem völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien beteiligt, die Steuern für Reiche gesenkt, Hartz IV eingeführt und die Rentenversicherung teilprivatisiert.

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In Stuttgart gibt es seit vielen Jahren Erfahrungen mit Rechten im Betriebsrat. Bereits 2009 hat sich die Liste „Zentrum Automobil“ gegründet. Bei den Betriebsratswahlen 2010 ist sie zum ersten Mal angetreten und mit zwei Mandaten in den Betriebsrat des Daimler-Werkes Untertürkheim eingezogen. Bei den Betriebsratswahlen 2014 holte sie mit knapp zehn Prozent Wählerstimmen vier Betriebsratsmandate.
Bereits 2006 war der Gründer der Liste „Zentrum Automobil“, Oliver Hilburger, über die Liste der Christlichen Gewerkschaft Metall (CGM) in den Betriebsrat gelangt.

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Rechte Bewegungen schaffen momentan das, wovon viele Linke träumen: Mit ihren politischen Themen bewegen sie viele Menschen. Die Wahlerfolge der AfD haben viele überrascht. Rechte und rechtspopulistische Blogs und Webseiten erreichen mittlerweile jeden Monat ein Millionenpublikum. Ihre Texte sind Quellen für Shitstorms auf Facebook. Und die Mechanismen der Suchmaschinen und sozialen Medien spielen ihnen in die Hände.
Im Fokus der Aufmerksamkeit stehen oftmals die großen rechtspopulistischen Newsportale.

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Die Hamburger Polizeiakademie wartet zum Jahresanfang mit einem Pilotprojekt auf. Elf frühere Bundeswehr-Soldaten werden in den Polizeidienst übernommmen. Die Ausbildung der neuen Polizeimeisteranwärter wurde von 30 auf 18 Monate verkürzt, da sie schon „Grundkenntnisse von Rechtsgrundlagen beim Einschreiten haben und auch mit Schusswaffen umgehen“ können. Das Pilotprojekt wurde ins Leben gerufen, da es ansonsten zu wenig Bewerber gegeben hätte. Die ehemaligen Unteroffiziere und Feldwebel (vier Frauen, sieben Männer) seien mit ihrem „beruflichen Background“ besonders geeignet für den Dienst bei der Hamburger Polizei.

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Silvester in Leipzig ohne Krawalle in Connewitz wäre wie ein Neujahrskonzert ohne Beethovens Neunte. Man wartet regelrecht auf Nachrichten über Randalierer, Wasserwerfer und brennende Mülltonnen. Blieben sie aus, würde das mindestens die „Leipziger Volkszeitung“ in Nöte bringen, die ohne mehrspaltige Fotos von Räumpanzern und Steineschmeißern mit ziemlich leerem Aufmacher erschiene. (So viele „1. Babys 2018“ werden nun auch nicht geboren, um die Lücke zu füllen.

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jungewelt neuBerlin (ots) - Es ist der Neujahrsauftakt der bundesdeutschen Linken: Unter dem Titel »Amandla! Awethu! Die Machtfrage stellen« veranstaltet die in Berlin erscheinende überregionale Tageszeitung junge Welt, unterstützt von über 30 Organisationen, am Sonnabend, dem 13. Januar 2018, die inzwischen 23. Internationale Rosa-Luxemburg-Konferenz. Die ganztägige Veranstaltung findet ab 11 Uhr im Mercure-Hotel MOA (Stephanstraße 41, 10559 Berlin-Moabit) statt.

Es wurden bereits 1.500 Karten verkauft, die Veranstalter rechnen in diesem Jahr mit insgesamt 2.500 Besuchern.

Rosa-Luxemburg-Konferenz 2018Kein Kontinent wird seit Jahrhunderten so ausgebeutet wie Afrika: Verwüstung der Landschaft erzeugt Hungerkatastrophen. Monokulturen größten Ausmaßes vertreiben die Landbevölkerung und erzeugen eine Massenfluchtbewegung. In Afrika ausgebildete Menschen werden vom Westen abgeworben. Politischer Widerstand wird von den früheren Kolonialmächten mit Herrschaftsmitteln bis hin zu Kriegseinsätzen bekämpft.

Die in Berlin erscheinende überregionale Tageszeitung junge Welt lässt auf der XXIII. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz am 13. Januar in Berlin Afrika sprechen: Es referieren Clotilde Ohouochi, ehemalige Sozialministerin von Côte d'Ivoire (Elfenbeinküste), Nnimmo Bassey (Nigeria), Träger des alternativen Nobelpreises 2010 sowie Achille Mbembe (Kamerun), der wohl bekannteste Philosoph des Kontinents, dessen Thesen zur »Afrikanisierung der Welt« auch in der Bundesrepublik diskutiert werden. Zur chinesischen Politik in Afrika ist der Generalsekretär der World Association for Political Economy (WAPE) aus Nanjing, Ding Xiaoqin, eingeladen.

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